Johannes 15, 1-8 – Ist Christsein anstrengend?

WeinrebeDouglass bemerkt u.a. zu diesem Text, dass nie etwas Tröstlicheres über unser Christsein geschrieben worden sei (S.266). Denn die Quintessenz von diesem Vergleich von Weinstock und Rebe sei, dass wir die Kraft für unser Leben als Christ nicht aus uns selbst beziehen. „Nicht wir müssen stark sein, sondern er will stark sein in uns. Nicht auf unsere Anstrengung kommt es an, sondern auf unsere Verbindung zu ihm.“ Das einzige was wir tun müssten, sei die Verbindung zu Jesus zu halten.

Ich stimme ihm da völlig zu. Aber das Problem ist ja gerade, dass es wahnsinnig schwierig ist, diese Verbindung ständig zu haben – mir geht es jedenfalls so. Es kommt nicht auf unsere Anstrengung an, aber warum schaffen es manche Christen dann besser als andere, diese Verbindung zu halten und dadurch Kraft von Gott zu bekommen? Warum bringen manche Christen mehr Frucht als andere?

Douglass gibt dann drei konkretere Punkte, wie wir in Jesus bleiben: Indem wir Jesu Worte tief in uns aufnehmen und beherzigen, indem wir in Jesu Liebe bleiben (die sich als Zuspruch und Anspruch [!!] an uns äußert) und indem wir seine Gebote halten. Das klingt für mich ganz schön anstrengend!

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2 Gedanken zu „Johannes 15, 1-8 – Ist Christsein anstrengend?“

  1. Bei der Gemeinschaft ´Wort und Geist´ wird Logik und Erfahrung mit dem Wort der Schrift und dem Logos (Christus) verwechselt. In der Spannung stehen wir Menschen, bis Jesus Christus selbst unser Weg, Wahrheit und Leben ist!

    Eine allerbemerkenswerteste Sache ist: Wir wollen nicht wirklich Sünder sein!

    Und wenn wir dann bekehrt sind, viele Erfahrungen mit Gott gemacht haben, machen wir uns selbst zu Menschen, die Gott Vater nennen. Von da her interpretiert sich die Schrift überhaupt nicht als Wahrheit! Sondern als christentumslehre, die weeeiiiit verbreitet zu unserer Gewöhnung geworden ist.

    Johannesevangelium 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

    „Wer in mir bleibt und ich in ihm, “

    Wir lesen dies und denken: „Wie bleibt man in IHM?“

    Du fragst: „Wie bleibt man in IHM?“

    Doch die Frage gibt es nicht!

    So wenig, wie ein Mensch fragen kann: „Wie wird man Mensch?“ !

    Denn Rebe sind wir! Mensch sind wir. Aber wie sind wir Mensch? Wie sind wir Rebe?

    Fruchtig oder Fad?

    Jesus beschreibt eine Verbundenheit in IHM, die das Werk Christi herstellt! Nicht wir!

    Die Entdeckung ist: Jesus redet nicht von der Tat „bleibet in mir“.

    Dies hat ER am Kreuz vollbracht!Darauf weist ER die Zuhörer hin, die ihn noch nicht am Kreuz sehen. Überhaupt gibt es viele Reden Jesu, die vor dem Kreuz geredet, aber erst nach dem Kreuz und seiner Auferstehung und durch den Geist Christi verstanden werden.

    Wenn Er sagt „bleibet in mir“.dann beschreibt ER, wie man Rebe ist.Nicht(!), das

    man Rebe ist!

    Die Frage nach dem Tun „bleibet“ stellt sich der unerlöste Mensch! Eine Rebe in Gottes Augen. Ab deiner Hinwendung an den Sohn bist du Rebe.

    Nichts der Nachfolge ist Tat . So wie Mensch-sein keine Tat ist!

    In der engen Verbindung mit Jesus ist man Fruchtige Rebe.

    Ansonsten ist man auch Rebe, die aber bald weggeschmissen wird.

    Die Tat ist:

    IN IHM bleiben bezieht sich auf Verbunden sein!

    Unsere jetzige Frage nach ´ ín ihm bleiben ´ kommt aus unserer Nicht -eng-verbundenheit.

    Jesus beschreibt zwei Zustände! Keine Verhaltensweise!

    Die Nähe zu IHM macht den Unterschied!

    Diese enge Verbundenheit ist mit dem Werk Christi am Kreuz gegeben.

    3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.

    Warum aber erzählt er dies? Um den Unterschied klar zu machen!

    Man kann an ihm sein oder in IHM. Und jetzt sollen die Zuhörer seines Wortes wissen: An ihm reinigt ER! In IHM sollt ihr sein!

    2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen;

    Frucht ist nur in IHM! An IHM wird man gereinigt! IN IHM bringt man Frucht! Ohne ihn ist keine Frucht !

    5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

    Ich weiß; die Frage drängt sich auf: Wer bleibt in IHM?

    Aber diese Frage ist keine Frage, weil die Antwort zum vornherein auf dem Plane steht.

    In IHM bleibt, wer durch IHN dorthin geführt wurde.

    „Und niemand kann euch aus meiner Hand reißen.“Jesus

    Wie kommt man vom An IHM in IHM? Wie kommt man zu dem, das man bleibet in ihm?

    Wie wird man fruchtige Rebe? Wie wird man Mensch?

    Joh 6,44 Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht

    Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

    „Und niemand kann euch aus meiner Hand reißen.“Jesus

    28 und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.

    29 Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle10, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben.

    30 Ich und der Vater sind eins.

    Dieses Thema ist so schwer, wie die Frage-die auch keine ist: Kann Jesus sündigen?

    Wir machen uns nicht klar, das wir von einem Menschen sprechen, der in Verbindung mit dem Vater ist! Diese Mensch“form“ ist uns nicht bekannt! Nur Gedankentheologisch.

    Deswegen kommen wir auch nicht klar mit der Aussage: 1. Johannesbrief :
    3,9 – Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist.

    Jesus beschreibt eine Verbundenheit in IHM, die das Werk Christi herstellt! Nicht wir!

    Ein MitJesusChristusVerbundener (aus Gottgeborener) bleibt in IHM.

    Das Wort bleibt bezieht sich auf den Zustand! Nicht auf eine Tat . In dem Stil von:

    <<<<<<>>>>>>

    2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe.

    4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt

    Wir lesen hier anders. Wir lesen: „Ich muss an Jesus bleiben!“

    Aber es steht da: „An der Frucht wird erkannt, ob ihr überhaupt an Jesus seid!“

    2 „Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; „

    Rebe an ihm ist vorrausgesetzt, die Jesus zu hören. Denn Judas Iskariot ist nicht mehr dabei.

    Als er dabei war, sagte Jesus nicht: Ihr seid schon rein. Sondern er sagte: Johannes 13:

    „Ihr seid rein, aber nicht alle“

    Die Frage ist: Wie bist du Rebe!?

    Wie bist du Mensch?

    dURCH DIE vERBUNDENHEIT DURCH cHRISTUS?

    ODER DURCH DEINE bEKEHRUNG?

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