Johannes 15, 1-8 – Ist Christsein anstrengend?
von windhauch
Douglass bemerkt u.a. zu diesem Text, dass nie etwas Tröstlicheres über unser Christsein geschrieben worden sei (S.266). Denn die Quintessenz von diesem Vergleich von Weinstock und Rebe sei, dass wir die Kraft für unser Leben als Christ nicht aus uns selbst beziehen. “Nicht wir müssen stark sein, sondern er will stark sein in uns. Nicht auf unsere Anstrengung kommt es an, sondern auf unsere Verbindung zu ihm.” Das einzige was wir tun müssten, sei die Verbindung zu Jesus zu halten.
Ich stimme ihm da völlig zu. Aber das Problem ist ja gerade, dass es wahnsinnig schwierig ist, diese Verbindung ständig zu haben - mir geht es jedenfalls so. Es kommt nicht auf unsere Anstrengung an, aber warum schaffen es manche Christen dann besser als andere, diese Verbindung zu halten und dadurch Kraft von Gott zu bekommen? Warum bringen manche Christen mehr Frucht als andere?
Douglass gibt dann drei konkretere Punkte, wie wir in Jesus bleiben: Indem wir Jesu Worte tief in uns aufnehmen und beherzigen, indem wir in Jesu Liebe bleiben (die sich als Zuspruch und Anspruch [!!] an uns äußert) und indem wir seine Gebote halten. Das klingt für mich ganz schön anstrengend!
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Bildquelle: aboutpixel.de / Warten auf den Winzer © Rainer Sturm


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