Jesaja 8 – Das tut mir, mir, mir gut

„Doch es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind.“ Das ist der Vers, der mich in Jesaja 8 angesprochen hat. Das Kapitel wimmelt nur so von Gerichtsworten, Aufforderungen und Warnungen. Und natürlich such ich mir den schönsten und angenehmsten Vers heraus (ein bisschen so wie es Toby Faix in seinem Blog geschrieben hat: Neigen wir zur geistlichen Onanie?). Das tut nicht weh, das klingt schön, dieser Zuspruch tut gut.

Wahrscheinlich geht’s mir genau so wie den Zeitgenossen Jesajas. Die wollten auch nicht die Gerichtworte hören. Die wollten nichts von Umkehr wissen. Die haben lieber auf die Verheißungen und Beschwichtigungen anderer Propheten gehört (die es ja zur Zeit Jesajas auch gab).

Vielleicht ist mein Christsein (bzw. unser Christsein heutzutage ganz allgemein) darum so schwächlich und langweilig, weil wir viel zu oft fragen: Was tut mir gut?

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