Jesaja 37 – Große Politik

Da steht der König von Assyrien quasi vor der Haustür und droht alles kurz und klein zu schlagen, wenn man nicht auf seine Bedingungen eingeht. Und was macht der jüdische König Hiskia? Erst mal das Heer mobilisieren, die Verteidigungsanlagen überprüfen, sich auf der politischen Ebene um Verbündete kümmern? Villeicht hat er das alles auch gemacht. Aber er tut vor allem eins: Er ging in den Tempel „und Hiskia betete zum HERRN und sprach: HERR Zebaoth, du Gott Israeles, der du über den Cherubim thronst, du bist allein Gott über alle Königreiche auf Erden, du hast Himmel und Erde gemacht. HERR, neige deine Ohren und höre doch, HERR, tu deine Augen auf und sieh doch!“ (Jes37,15-17) So sieht große Politik aus (anders als z.B. König Ahas, Jes.7 in ähnlicher Situation).

Wie sieht das bei mir aus, wenn die Probleme vor der Haustür stehen und drohen, alles kurz und klein zu schlagen? Bedingungslose Kapitulation? Weinerliches Jammern? Verbissenes Kämpfen aus eigener Kraft? Vorwurfsvolle Anklage an Gott? Oder kindliches Vertrauen auf IHN?

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