Jesaja 33 – Sei uns gnädig

„Herr, sei uns gnädig, denn auf dich harren wir! Sei unser Arm alle Morgen, dazu unser Heil zur Zeit der Trübsal!“ (Jes.33,2)

„Ja Herr, darum bitte ich dich: sei uns gnädig! Ich weiß, du bist ein gnädiger und liebender Gott. Aber du bist auch ein heiliger Gott, vor dem ich manchmal erschrecke und den ich oft nicht verstehe. Du bist manchmal sehr weit weg… Oder bin ich weit weg von dir? Vieles in meiner Welt und auch unter uns Christen ist so uneindeutig, so unklar, so schwierig zu durchschauen. In deinem Wort hört sich manches einfacher an, als es ist. Und doch harre ich auf dich! Ich möchte an dir festhalten, dir vertrauen. Sei du der Arm der jeden Morgen eingreift in meine kleine, oft so schöne und oft so „schiefe“ Welt. Sei du unser Heil in den Zeiten der Verzweiflung und Dunkelheit!“

„Deine Augen werden den König sehen in seiner Schönheit; du wirst ein weites Land sehen.“ (Jes.33,17)

„Ja Herr, öffne mir die Augen für deine Schönheit. Ich möchte dieses weite Land sehen und darin wandeln, tanzen und springen. Danke, dass du mich siehst, auch wenn ich dich nicht sehe!“

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