Jeremia 9, 1-10 Gewöhnung

Sie haben sich daran gewöhnt, dass einer den anderen betrügt.“ (V.4) Sünde betrifft uns alle. Auch diejenigen, die schon lange Christen sind. Wir fallen immer wieder – aber wir dürfen auch immer wieder aufstehen. Tragisch ist es jedoch, wenn man sich an die Sünde gewöhnt, wenn man sie gar nicht mehr realisiert, wenn man gar nicht mehr anders kann und vor allem: nicht mehr anders handeln will. Die Gute Nachricht übersetzt an dieser Stelle: „Sie sind Meister im Lügen und so ins Böse verstrickt, dass sie sich nicht mehr daraus lösen können.“

Tragisch ist es, wenn die Lüge normal wird, wenn ein Leben nicht mehr auf der Wahrheit (auch sich selbst gegenüber) basiert, sondern auf der Lüge und der Täuschung. Tragisch ist es, wenn sich ein Leben immer tiefer in der Lüge verstrickt und man irgendwann auch mit allergrößter Kraftanstrengung nicht mehr heraus kommt.

Ich möchte es gern anders herum versuchen: Ich will mich nicht an die Sünde, die Lüge und die Täuschung gewöhnen, sondern an die Wahrheit, das Leben und die Liebe. Ich möchte mich immer mehr an das Leben mit Gott gewöhnen, so dass es mir irgendwann gar nicht mehr auffällt und ganz von selbst geschieht…
Bibeltext

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