Jeremia 42 Warten auf Gottes Antwort

Aus Angst vor den Babyloniern will der kleine Rest, der in Israel zurückgeblieben ist, fliehen. Sie fürchten sich vor Bestrafung, weil der vom Babylonierkönig eingesetzte Statthalter getötet wurde. Sie glauben offensichtlich nicht daran, dass sie die Umstände dieses Todes erklären können und klar machen können, dass es nicht ihre Schuld war. Doch bevor sie sich aus dem Staub machen, fragen sie zur Sicherheit noch den Propheten Jeremia, was den Gott dazu meint.

Für die Juden ist das jetzt eine dringende Angelegenheit. Je schneller sie weg sind, desto geringer das Risiko, dass sie entdeckt werden. Aber Gottes Wort kommt nicht sofort auf Bestellung: „Und nach zehn Tagen geschah des Herrn Wort zu Jeremia.“ (V.7) Ich kann mir vorstellen, dass dies für die Wartenden zehn lange Tage waren… Gott lässt sich Zeit – auch bei dringenden Entscheidungen. Er antwortet, wenn wir ihn anrufen – aber seine Antwort lässt sich nicht herbeizwingen. Wir müssen manchmal länger darauf warten, als uns lieb ist.
Bibeltext

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