Jeremia 26 Lebensgefährliche Botschaft

Dieses Kapitel zeigt wie brenzlig die Situation des Jeremia war. Seine Botschaft hat ihn in Lebensgefahr gebracht. Das Volk hat sich stellenweise gegen ihn gewandt (V.9). Die härtesten Widersacher waren die Priester und Propheten: sie hätten ihn am liebsten gleich umgebracht (V.11). Interessanterweise setzten sich die Oberen der Stadt (die Richter) gegen eine Tötung Jeremias ein und auch das Volk schwenkte auf ihre Linie ein (V.16). Außerdem setzte sich Ahikam, ein Hofbeamter des ehemaligen Königs Josias, für Jeremia ein (V.24).

Es waren aber nicht alle Propheten gegen Jeremia . Ein gewisser Uria predigte eine ähnliche Botschaft wie Jeremia (V.20). Doch Uria packte die Furcht und er floh nach Ägypten (V.21). Dort spürten ihn die Soldaten des Königs auf und dieser ließ ihn dann hinrichten (V.23). Ich kann diese Furcht und die Flucht gut verstehen. Vielleicht hätte ich genau so gehandelt (oder vielleicht hätte ich erst gar nicht angefangen diese Botschaft zu predigen). Aber beim Vergleich zwischen Uria und Jeremia sieht man, dass bei dieser lebensgefährlichen Botschaft davonlaufen nicht unbedingt die beste Lösung ist…
Bibeltext

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