Jeremia 22, 10-30 Gott erkennen

Dieser Abschnitt ist die Fortsetzung von dem Text gestern. An konkreten Beispielen entfaltet Jeremia, was es heißt (bzw. was es nicht heißt) seinen Glauben auch mit sozialer Verantwortung zu leben. Er zählt drei Könige seiner Zeit auf, die eben nicht auf Recht und Gerechtigkeit geschaut haben, sondern nur auf ihren eigenen Vorteil (nebenbei bemerkt: ganz schön mutig, die mächtigsten Männer im Land so offen zu kritisieren).

Als Gegenbild stellt Jeremia dem Leser König Josia, den Vater von zwei dieser drei Könige, vor Augen: „Er half dem Elenden und Armen zum Recht, und es ging ihm gut. Heißt dies nicht, mich recht erkennen?, spricht der HERR.“ (V.16) Mich hat dieser Vers besonders angesprochen. Es gibt offensichtlich verschiedene Wege, um Gott zu erkennen: Den Weg des Gebets, der Meditation, der Gottesdienste und des Lobpreises. Aber es gibt auch den Weg, den Elenden und Armen zu helfen. Auch das bringt mich Gott näher, hilft mir, ihn zu erkennen.

Mir ist dazu noch Mt. 25,40 eingefallen: „Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
Bibeltext

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