Jeremia 21, 11 – 22, 9 Die soziale Dimension des Glaubens
von windhauch
An dieser Stelle wird mal wieder deutlich, dass Glaube nicht nur eine innerliche und spirituelle Ausrichtung auf Gott ist, sondern dass Glaube auch eine äußerliche und sozial Dimension hat. Glaube bedeutet nicht nur, Gott zu vertrauen, sondern es bedeutet genauso seinen Nächsten gerecht zu behandeln. Oder wie Jesus es sagt: Gott lieben und seinen Nächsten wie sich selbst.
Jeremia klagt hier die Könige von Juda an: Sie haben den Bund mit Gott verlassen. Nicht nur weil sie andere Götter angebetet haben, sondern auch weil sie nicht für Recht und Gerechtigkeit gesorgt haben. Für Jeremia gehört das untrennbar zusammen: Gottesliebe und Nächstenliebe. Bei beidem haben die Könige versagt.
“Hilf mir mein Gott, Dich zu lieben. Immer mehr. Immer tiefer. Immer umfassender. Und schenke mir Liebe für meinen Nächsten. Immer mehr. Immer tiefer. Immer umfassender.”
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