Jeremia 17, 1-13 – Dürrezeiten

Hier taucht bei Jeremia genau das gleiche Bild auf wie in Psalm 1 auf: Derjenige, der sich auf Gott verlässt ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist. Er braucht keine Angst vor Dürrezeiten haben, denn seine Wurzeln gehen zum Bach hin und dadurch wird er auch in trockenen Jahren Frucht bringen.

Was mir bei diesem Vergleich wieder aufgefallen ist: Es heißt nicht, dass derjenige, der auf Gott vertraut keine schwierigen Zeiten durchmachen wird. Nein, auch für ihn wird es Zeiten der sengenden Hitze geben, auch bei ihm gibt es dürre Jahre. Aber das wichtige ist: Diese Hitze und Dürre wird ihn nicht unterkriegen – er bringt trotzdem Frucht.

Ich fühle mich wie ein Baum, der gerade in der sengenden Hitze steht und der eine Zeit der Dürre durchmacht. Man könnte jetzt fragen, warum Gott diese Hitze, Dürre und Krankheit zulässt. Aber Gott hat mir nicht versprochen, mich vor allen Problemen zu bewahren. Ich spüre, wie sich die Wurzeln zum Bach hin strecken und ich hoffe, dass auch ich trotzdem und gerade in der Dürrezeit Früchte bringen kann.
Bibeltext

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