Jeremia 14 Unruhe des Herzens

Gott hat die Nase voll. Er sagt über sein Volk: „Sie laufen von einem zum andern, wie es ihnen gerade passt; das ist so ihre Art. Ich habe keine Freude mehr an ihnen. Ich sehe über ihre Vergehen nicht mehr hinweg, sondern ziehe sie jetzt zur Rechenschaft.“ (V.10; Gute Nachricht Bibel) Damit ist gemeint, dass sie Leute von einem Götzen zum anderen laufen und nicht einfach bei ihrem Gott bleiben.

Dieses ungeduldige Hin- und Herlaufen scheint etwas zutiefst Menschliches zu sein. Ich kenn das von mir selbst. Nicht dass ich von einem Götzen oder von einer Religion zur anderen renne. Aber diese Unruhe des Herzens, die ewige Suche nach Glück, Zufriedenheit und Erfüllung – die kenne ich. Dieser ständige Gedanke, dass es noch mehr geben muss.

So sei nun still meine Seele in mir! Still und ruhig, wie ein kleines Kind bei seiner Mutter. Hoffe auf den Herrn, von nun an bis in Ewigkeit! (Psalm 131,2-3)
Bibeltext

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Ein Gedanke zu „Jeremia 14 Unruhe des Herzens“

  1. „So sei nun still meine Seele in mir! Still und ruhig, wie ein kleines Kind bei seiner Mutter. Hoffe auf den Herrn, von nun an bis in Ewigkeit!“

    Wow – der ist toll. Diesen Psalm kannte ich bislang nicht (wie soviele). Danke – den werde ich auswendig lernen!

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