Jeremia 11, 15-23 Mut, Ausdauer, Treue
von windhauch
In den Versen 18-23 finden wir die erste von den sogenannten Konfessionen des Jeremia. Bei Jeremia wird deutlicher als bei anderen Propheten, welche persönlichen Auswirkungen seine Botschaft für ihn hatte. Er wurde immer wieder angefeindet und wurde wegen seiner Gerichtsbotschaft von vielen gehasst. Es ging sogar soweit, dass ihm der Tod angedroht wurde: “Weissage nicht im Namen des Herrn, wenn du nicht von unsern Händen sterben willst!” (V.21) Es ist ja schon schlimm, wenn man von Ungläubigen angefeindet und bedroht wird. Und bei Jeremia ist es noch extremer: Sogar die eigenen Glaubensgeschwister wollen ihn um die Ecke bringen.
Und trotzdem… und trotzdem hält er nicht den Mund. Trotzdem predigt er immer wieder neu die Botschaft Gottes, die zur Umkehr auffordert. Was für ein Mut, was für eine Ausdauer, was für eine Treue!
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Ohja!
würde ich das aushalten? ich denke fast nicht…
Hut ab vor Jeremia…
Ich denke Jeremia konnte das auch nur, weil Gott ihm immer wieder die Kraft zum Aushalten geschenkt hat. Aber trotzdem war das nicht einfach und ganz und gar nicht selbstverständlich. Jeremia musste sich das Vertrauen auf Gott immer wieder erkämpfen – durch Zweifel und Leid hindurch.