Hesekiel 6 Immer wieder

Immer wieder dasselbe. Durch die Jahrhunderte hindurch. Immer wieder entfernt sich Gottes Volk von Gott. Und immer wieder schickt er Propheten, um sein Volk wach zu rütteln. Immer wieder droht Gott Gericht an – nicht um zu vernichten, sondern um wenigstens einige zur Umkehr zu bewegen. Aber trotz allem Gericht entfernen sich die Menschen immer wieder von neuem von Gott. Lernt Gott nichts dazu? Oder zeigt sich darin Gottes Güte und Geduld?

Wenn ich mein eigenes Leben so betrachte, dann bin ich dankbar für Gottes Geduld. Auch ich falle immer wieder hin – und immer wieder darf ich aufstehen bzw. hilft mir Gott auf die Beine. Ich diene nicht fremden Göttern auf den Berggipfeln (wie es wohl damals das Volk Israel gemacht hat), aber ich diene viel zu oft nicht mit ungeteiltem Herzen meinem Gott. Und immer wieder ruft er mich zu sich. Nicht wie damals durch Androhung von Strafe und Gericht, sondern durch seine unendliche Liebe, die er mir in Jesus Christus zeigt.

| Bibeltext |

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4 Gedanken zu „Hesekiel 6 Immer wieder“

  1. Das versteht man wohl erst, wenn man eigene Kinder hat, die man liebt und für die man hofft, die man loslässt und umarmt und loslässt und umarmt …

  2. Ja das mit den eigenen Kindern hilft sicherlich Gottes Liebe besser zu verstehen. Dennoch: vor kurzem habe ich mal wieder dermaßen versagt, dass ich mich unglaublich vor Gott geschämt habe. In solchen Augenbicken bin ich wieder unglaublich beeindruckt von seiner Geduld und Liebe.

    Zu sowas sind wir Menschen nicht fähig – nicht mal den eigenen Kindern gegenüber …

    1. Wenn wir die Fähigkeit zu Liebe und Geduld haben, dann nur von Gott. Nur aus seiner Gnade geht so was. Das gilt sogar für Menschen, die nicht an Gott glauben.

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