Hesekiel 39 Apokalyptische Zukunftsbilder

Wieder mal ein Kapitel, mit dem ich wenig anfangen kann. In apokalyptischen Bildern wird der Feind wie Opfertiere abgeschlachtet und Vögel und Tiere werden aufgefordert, das Blut zu saufen, bis sie trunken sind. Auf der anderen Seite wird für Israel Friede, Freude, Eierkuchen herrschen – Gott wird nicht einen einzigen Juden in der Fremde zurücklassen und Gott wird sein Angesicht nicht mehr von seinem Volk abwenden. Die Begriffe aus dem Opferkult haben herzlich wenig mit meiner heutigen Lebenswelt und Kultur zu tun. Und die Friedensvisionen klingen wie ein weit entferntes Paradies (das auch mit der Realität der Israeliten nach der Rückkehr aus dem Exil wenig zu tun hat).

Ich denke mal das waren schon für die Hörer damals utopische Bilder und Visionen, die ihnen geholfen haben mit ihrer Verzweiflung und ihren Rachegefühlen umzugehen. Zukunftsvisionen, die ihre Hoffnung gestärkt haben und ihr Vertrauen darauf, dass Gott alles zum Guten wenden wird. Für uns heute müssten solche Bilder und Visionen anders aussehen, damit sie uns etwas zu sagen haben. Ich denke da z.B. an die berühmte Rede von Martin Luther King: „I have a dream…“ Da hat er Bilder und Visionen gefunden, welche seine Zuhörer ganz tief getroffen haben und ihnen eine neue Zukunft eröffnet haben.

| Bibeltext |

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