Hesekiel 38 Wer ist Gog aus Magog?

Eine Weissagung gegen Gog aus Magog. „Am Ende der Zeiten“ (V.8.16) wird dieser Fürst mit einer riesigen Vielvölkerstreitmacht gegen Israel anrücken und von Gott besiegt werden. Auch in Offb. 20,8f tauchen die Namen Gog und Magog auf: dort sind sie die Streitmacht des Satans, welche die Heiligen und die Stadt Jerusalem angreifen werden. Manche führen das Volk Magog auf einen Nachkommen Noahs zurück (1. Mo. 10,2) und identifizieren Magog mit den Skythen, welche in den Steppen im Norden Israels gelebt haben. Andere sehen Gog und Magog als symbolische Namen für die endzeitlichen Angriffe des Bösen auf Gottes Volk.

Wir wissen leider nicht, was die damaligen Hörer mit diesen Namen verbunden haben. Vielleicht waren sie genauso verwirrt, wie wir heute. Was meint Hesekiel damit? Dass Hesekiel vom Ende der Zeiten spricht, deutet für mich eher auf einen Kampf in ferner Zukunft hin und nicht auf eine damals konkret bekannte Person. Hesekiel macht auf jeden Fall deutlich: Auch wenn ihr wieder zurück im Land seid und dort in Frieden leben könnt, wird die Bedrohung durch Feinde aus dem Norden bleiben. Aber am Ende der Zeiten wird Gott die Feinde endgültig besiegen. Letztendlich ist Gottes Macht größer als die Macht aller Feinde.

Das nehme ich auch für mich aus diesem Text mit: Gott kann uns jetzt schon, in der Gegenwart, Frieden und Segen schenken – aber dieser Friede bleibt immer auch ein bedrohter Frieden. Erst „am Ende der Zeiten“ wird Gott alle Feinde endgültig besiegen. So hat ja auch Jesus immer wieder deutlich gemacht, dass Gottes Reiche jetzt schon mitten unter uns ist, dass aber die Vollendung noch aussteht. Auch wenn ich jetzt schon viel Schönes und Gutes mit Gott erleben darf – irgendwo lauert immer noch Gog aus Magog, der diesen Frieden bedroht. Aber ich darf sicher sein: auch dieser Feind wird von Gott besiegt werden.

| Bibeltext |

Bewerte diesen Artikel

Ein Gedanke zu „Hesekiel 38 Wer ist Gog aus Magog?“

  1. Jüdische Tradition

    Schüler: Was bedeutet ez pri ose pri?

    Rabbi: Baum, der Frucht ist und Frucht macht.

    Schüler: Warum sagen dann alle „Baum des Lebens“ dazu?

    Rabbi: Wäre ich ein Rabbi, wenn ich das wüsste?

    Schüler: Entschuldigung!

    Rabbi: Akzeptiert.

    Schüler: Und was bedeutet ez ose pri?

    Rabbi: Muss ich dir alles vorsagen? Finde es selbst heraus!

    Schüler: Baum, der Frucht macht?

    Rabbi: Möglicherweise.

    Schüler: Dann ist das also der „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“?

    Rabbi: Wäre ich ein Rabbi, wenn ich das bestätigen würde?

    Schüler: Nein, Rabbi. Aber wenn Du es bestätigt hättest, wäre es dann nicht logisch, dass die „Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ das ist, was J. M. Keynes 1935 „reward for liquidity renunciation“ nannte?

    Rabbi: Soll ich Fremdsprachen lernen, nur um deine Vermutungen zu bestätigen?

    Schüler: Auf gut Deutsch: „Urzins“, S. Gesell, 1916.

    Rabbi: Willst du damit andeuten, der Allerhöchste habe dem auserwählten Volk seine wohlverdiente Belohnung für Konsumverzicht verboten?

    Schüler: Natürlich nicht. Ich muss mich wohl geirrt haben.

    Rabbi: Noch so ein Irrtum, und du kannst in die nächste Koranschule wechseln!

    Schüler: Aber wenn das kein Irrtum wäre, bräuchten wir uns mit unseren Nachbarn nicht mehr zu streiten.

    Rabbi: Wer ist reich und wer ist arm?

    Schüler: Wir sind reich.

    Rabbi: Richtig. Das auserwählte Volk ist reich. Und jetzt benimm dich auch so!

    Schüler: Ich werde mich bessern, Rabbi.

    …so it´s on and on and on – it´s Heaven and Hell:
    http://www.deweles.de/willkommen/himmel-und-hoelle.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.