Hesekiel 34 Hirten

Als Pastor (lat. für „Hirte“) lese ich diesen Text besonders aufmerksam. Hesekiel weist die Hirten der damaligen Zeit zurecht. Mit den Hirten sind die politischen und religiösen Anführer des Volkes gemeint. Er wirft ihnen vor, dass sie sich nicht richtig um die Herde, also das Volk, gekümmert haben. Sie haben nur ihren eigenen Vorteil im Blick.

Ich muss nüchtern zugeben: diese Hirtenamt im eigentlichen Sinn kann ich nicht erfüllen. Hesekiel verheißt den einen Hirten, der sein Volk sammeln, weiden und schützen wird. Das sind nicht wir Pastoren, sondern das ist der eine gute Hirte: Jesus Christus. Ich tue mich von daher schwer mit der Bezeichnung „Hirte“. Ich sehe mich eher als Prediger, als jemand dem Zeit gegeben ist, sich mit Gottes Wort zu beschäftigen und der das dann weiter geben darf.

| Bibeltext |

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