Hebräer 6, 9-20 Anker der Seele

Nach der kräftigen Warnung davor, vom Glauben abzufallen, folgt in diesem Abschnitt die Ermutigung. Ausdrücklich betont der Brief, dass die Adressaten gerettet werden. Zugleich folgt aber auch die Ermutigung nicht träge zu werden und an dem ersten Eifer des Glaubens festzuhalten. Als Beispiel wird Abraham angeführt, der auch lange auf die Erfüllung von Gottes Verheißung hat warten müssen.

Angesprochen hat mich vor allem das Bild vom Anker unserer Seelen (V.19): Die Hoffnung ist ein Anker für unsere Seele, ein Anker, der bis ins Allerheiligste, also bis zu Gott selbst reicht. Wenn man im Glauben träge wird, dann gerät so manches ins Wanken, wir sind in der Gefahr den Halt zu verlieren. Wichtig ist dann, sich nicht von den Stürmen beeindrucken zu lassen und sich treiben zu lassen, sondern den Anker auszuwerfen. Der Anker für unsere Seele ist allein die Hoffnung auf Gott selbst. Nicht unsere Frömmigkeit und unser Eifer halten uns, sondern die Hoffnung auf Gott und seine Verheißungen.

| Bibeltext |

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