Hebräer 13, 9-14 Außenseiter

Als Christen sind wir von vornherein Außenseiter. Jesus Christus wurde nicht von der Masse angehimmelt und verehrt, sondern er hat „gelitten draußen vor dem Tor“ (V.12). So sollen auch wir hinausgehen aus dem „Lager“, wo sich die vielen im Schutz ihrer gemeinsamen Interessen und Ansichten zusammen finden, und wir sollen mit Jesus „sein Schmach tragen“ (V.13). Die anderen sind drinnen, wir sind draußen, weil auch Jesus draußen war.

Draußen sind wir auch, weil wir hier keine bleibende Stadt haben, sondern die zukünftige suchen. Wir wohnen hier nur vorübergehend. Es ist nicht unser eigentliches zu Hause. Das heißt nicht, dass wir das Leben hier nicht genießen dürften, aber wir wissen, dass es etwas gibt, das wichtiger ist als all die irdischen Dinge. Auch in einer Ferienwohnung kann man es sich ja gemütlich einrichten und die Zeit genießen, aber man weiß, dass es irgendwann wieder nach Hause geht. Wir gehen auch irgendwann nach Hause – allerdings nicht in einen grauen und stressigen Arbeitsalltag, sondern in eine himmlische Ruhe (vgl. Hebr. 4,9f).

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