Galater 3, 1-5 Gnade bis zum Ende

Das ist und bleibt ein Grundzug des Evangeliums: Nicht nur am Anfang steht die Gnade, sondern die Gnade bleibt grundlegend bis zum Ende. Es ist als Christ nicht so, dass man aus Gnade gerecht wird, dass einem die Sünden vergeben werden und dann muss man sich selbst bemühen, nicht wieder in Sünde zurück zu fallen. Es ist nicht so, dass man am Anfang des Christenlebens einmal reingewaschen wird und man dann selbst darauf aufpassen muss, auf keinen Fall wieder dreckig zu werden.

Die Galater haben ihr Leben mit Christus in der Gnade begonnen und jetzt wollen sie es vollenden durch Gesetzesgehorsam. Das passt nicht zusammen. Das führt nicht zum Ziel. Als Christ bleibe ich mein Leben lang auf die Gnade angewiesen, anders komme ich nicht zum Ziel. Es bleibt alles ein Geschenk, auf das ich mir nichts einbilden kann. Das muss ich mir immer wieder vor Augen halten: Gott wirkt in dieser Welt nicht durch mein gut gemeintes frommes Bemühen, sondern durch mein demütiges Vertrauen auf ihn.

| Bibeltext |

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