Exodus 5 Freiheit erkämpfen

Tja, dumm gelaufen… Mose und Aaron wollen beim Pharao erreichen, dass das Volk Israel in die Wüste gehen kann, um Gott ein Fest zu feiern – so zumindest die offizielle Version; inoffiziell wollen sie eine günstige Gelegenheit, um mit Sack und Pack aus Ägypten zu flüchten. Doch der Pharao geht gar nicht darauf ein, sondern reagiert mit Spott und Hohn. Mose und Aaron erreichen nur das Gegenteil: Die Bedrückung des Volkes wird noch härter. Anstatt der Freiheit näher zu kommen, ziehen sich die Fesseln der Gefangenschaft nur noch enger und erbarmungsloser zu.

Nun ist die Frage: Aufgeben oder weiter kämpfen? Klein bei geben oder weiter von der großen Freiheit träumen? Ich glaube manchmal ist das bei uns Christen heute ähnlich. Wer wirklich in Christus frei sein will, der wird auf Widerstand stoßen. Wer innerlich frei werden will von den Bindungen dieser Welt, der wird zunächst einmal kräftig auf die Nase fallen. Denn die ganzen Bindungen, in die wir uns verstrickt haben, die wollen uns nicht einfach so gehen lassen.

Der Weg in die Freiheit ist kein Spaziergang. Freiheit will erkämpft werden. Da braucht man Geduld, Ausdauer und Treue gegenüber Gott. Wo ich von irdischen Bindungen frei werden will, da muss ich mich um so enger an Gott binden. Und das ist nicht leicht, das kann schmerzvoll sein, das ist nicht der bequemste Weg. Einfacher ist es, alles beim Alten zu lassen.

Bewerte diesen Artikel

Ein Gedanke zu „Exodus 5 Freiheit erkämpfen“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.