Exodus 3, 16-22 Warum nicht eine elegantere Lösung?

Zwei Dinge sind mir aufgefallen an dem Text: Das erste ist, dass Gott den Mose beauftragt, dem Pharao eine Halbwahrheit zu sagen. Die Absicht Gottes mit seinem Volk wird ja klar in dem Text: Er will Israel aus Ägypten befreien. Dem Pharao soll man aber sagen, dass das Volk in die Wüste gehen will, um dort ihrem Gott zu opfern (V.18). Das ist nun nicht direkt eine Lüge, aber zumindest soll Mose nicht die ganze Wahrheit sagen. Interessant, dass auch Gott selbst so pragmatisch mit der Wahrheit umgeht!

Das zweite was mir aufgefallen ist und was ich am ganzen Buch Exodus befremdlich finde, ist folgendes: Von Anfang an ist klar, dass der Pharao das Volk Israel nicht gehen lassen will (V.19). Warum dann trotzdem die Verhandlungen mit dem Pharao, warum dieses ganze hin und her, warum die ganzen Plagen, warum nicht von Anfang an einfach fliehen? Hätte Gott da nicht eine elegantere Lösung finden können? Ich weiß, es ist müßig sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Die Geschichte ist nun mal so gelaufen und wir können Gottes Motivation nicht durchschauen. Aber es ist schon seltsam, dass Gott dem Mose den Auftrag gibt, dem Pharao etwas zu sagen, auf das dieser dann sowieso nicht hören will und wird.

| Bibeltext |

Bewerte diesen Artikel

Ein Gedanke zu „Exodus 3, 16-22 Warum nicht eine elegantere Lösung?“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.