Exodus 13, 1-16 Erinnerung mit allen Sinnen

Dieser Text ist schon sehr von der Erinnerung geprägt. Es wird erklärt warum die Israeliten das Fest der ungesäuerten Brote feiern und warum die Erstgeburt in besonderer Weise Gott gehört. Es wird sogar ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man den Kindern die Ereignisse der Befreiung weiter erzählen soll (V.14). Viermal wird in diesem Abschnitt das Wichtigste betont: Der Herr hat Israel mit mächtiger Hand aus der Knechtschaft in Ägypten befreit (V. 3.9.14.16). Daran soll erinnert werden.

Erinnerung ist wichtig. Wie schnell vergisst man all das Gute, das Gott einem getan hat! Interessant ist, dass im jüdischen Glauben das Erinnern nicht nur im Denken geschieht, sondern mit konkreten Handlungen verbunden ist: Es wird das Fest der ungesäuerten Brote gefeiert, die Erstgeburt der Tiere wird geopfert und die menschliche Erstgeburt wird mit Opfer ausgelöst. Das sind ganz handfeste Erlebnisse, die Erinnerung geschieht nicht nur abstrakt, sondern mit allen Sinnen.

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