Exodus 12, 29-51 Eine Nacht des Wachens

Endlich gibt der Pharao nach. Es muss bis zum Äußersten kommen bis er einsieht, dass der Gott der Hebräer mächtiger ist, als seine Götter (und selbst diese Erkenntnis hält nicht lange vor…). Endlich lässt der Pharao das Volk Israel ohne Bedingungen ziehen.

Eine Formulierung ist mir in diesem Abschnitt besonders aufgefallen: „Eine Nacht des Wachens war dies für den Herrn, um sie aus Ägyptenland zu führen.“ (V.42) Damit ist wohl nicht gemeint, dass Gott aus lauter Angst und Sorge nicht schlafen konnte, sondern dass er so etwas wie eine Nachtwache gehalten hat. Er hat in besonderer Weise über sein Volk gewacht, hat es beschützt, hat es vor Gefahren bewahrt.

Mich erinnert das auch an die Nacht des Wachens, die Jesus vor seinem Kreuzestod durchgemacht hat. Er hat gewacht und gebetet, um bereit dafür zu sein, uns zu beschützen, unseren Tod auf sich selbst zu nehmen. Ein tröstlicher Gedanke: Wenn es um und in uns dunkel wird, dann wacht Gott in besonderer Weise über uns.

| Bibeltext |

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