Exodus 11 In einen Topf geworfen

Das verstehe ich nicht. Da wird extra betont, dass das Volk der Ägypter schlauer war als sein Pharao. Die Israeliten und besonders Mose waren beim ägyptischen Volk und sogar von den Großen des Pharao angesehen (V.3). Doch dann wird das einsichtige Volk genau so bestraft, wie der uneinsichtige Pharao. Mose kündigt an, dass alle Erstgeborenen sterben werden, angefangen beim Sohn des Pharao bis hin „zum ersten Sohn der Magd, die hinter ihrer Mühle hockt“ (V.6).

Ich weiß, dass damals die Menschen sich sehr viel mehr als Teil einer Gruppe und eines Volkes empfunden haben. Man war nicht so sehr ein Ich sondern ein Wir. Heute denken und empfinden wir uns dagegen als Individuen. Aber warum muss sich Gott bei seiner Strafe den damaligen kulturellen Gegebenheiten anpassen? Hätte es nicht genügt, den Pharao selbst zu bestrafen? Warum wird betont, dass nicht alle gegen Mose waren und dann werden doch alle in einen Topf geworfen?

| Bibeltext |

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