Exodus 1 Auf dem Weg in die Freiheit

Was für ein Volk! Schon der Stammvater Abraham war auf der Wanderschaft in das verheißene Land. Seine Nachkommen mussten nach Ägypten fliehen. Und schon damals war es so, dass sie nirgends richtig erwünscht waren. In Ägypten ging es ihnen anfangs gut, aber mit der Zeit dachten die Ägypter schon damals: Die Hebräer müssen wir irgendwie los werden. Im Lauf der Jahrhunderte und bis heute haben sich das schon manche gedacht: Die Hebräer, die müssen wir irgendwie los werden – und keiner hat es geschafft. Das Buch Exodus macht etwas deutlich von der besonderen Beziehung Gottes zu diesem Volk.

Gott führt sein Volk aus der Fremde und der Knechtschaft in die Freiheit. Das brauchen wir bis heute: Dass Gott uns aus allen falschen Bindungen befreit. Auch wenn es kein leichter Weg ist, so ist es der Weg in die Freiheit. Manchmal scheint es einfacher, sich mit den Gegebenheiten abzufinden, als allein auf Gott zu vertrauen. Mit dem Buch Exodus möchte ich mich mit auf den Weg machen und lernen, was auf dem Weg in die Freiheit wichtig ist.

Was mir in diesem Kapitel besonders gefallen hat, ist der Mut und die Schlauheit der Hebammen. Es wird aus dem Text nicht deutlich, ob es sich um Hebammen aus dem hebräischen Volk handelte oder um Andere, die eben für die hebräischen Frauen zuständig waren. Auf jeden Fall haben sie Mut bewiesen!

Der Text macht deutlich, dass es zwar eindeutige Gebote gibt (Du sollst nicht lügen!), dass es aber im konkreten Leben oft ein Abwägen gibt zwischen verschiedenen konkreten Geboten. In diesem Fall wiegt das Gebot „Du sollst nicht töten“ schwerer als das Gebot „Du sollst nicht lügen“.

| Bibeltext |

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