Von den Bergen an den Schreibtisch

Ausblick auf die Berge

Wie ihr seht und lest bin ich wieder zurück am Schreibtisch. Wir hatten einen schönen Urlaub, unter anderem eine Woche in den Tiroler Bergen. Es tut immer wieder gut, Abstand vom Alltag zu gewinnen. Auf einen Berg zu steigen und die Dinge von einer anderen Perspektive wahr zu nehmen…

In den nächsten Tagen wird es noch einige Mitbringsel aus dem Urlaub geben: Artikel zu einigen Romanen, die ich im Urlaub gelesen habe…

Turban ab

So, heute Abend hab ich meinen Druckverband abbekommen. Normalerweise geschieht das schon ca. drei Tage nach der OP, aber da sich bei mir Blut und Wasser unter der Wunde angesammelt hat, hat es etwas länger gedauert.

Fühlt sich irgendwie noch seltsam an. So nackt und ungeschützt. So ohne Druckverband spürt man viel mehr die Spannungen in der Schädeldecke… Aber ist natürlich auch ’ne große Erleichterung und Befreiung. Wenn’s gut weiterläuft, darf ich vielleicht am Di. oder Mi. aus dem Krankenhaus raus. 🙂

War heut ein schöner Tag: Schön sonnig und warm. Viel Besuch. Viel Abwechslung. Nur den Krankenhausgottesdienst heute morgen hab ich verpasst, zu der Zeit war gerade die Visite unterwegs und ich wollt vom Arzt gern hören, wie lange ich noch hier habe… Hat mich richtig geärgert, schade… (Ihr hört den pastoralen Unterton zwischen den Zeilen heraus 😉 : Mensch Leute seid froh, wenn ihr den Sonntag relativ unproblematisch und ganz normal mit einem Gottdienst feiern könnt! 🙂 ).

Psalm 100 – Schön, schön

Schafe
Neugierige Schafe - entdeckt bei unserem Englang Urlaub 2009

windhauch ist bei Psalm 100! Zwei Drittel geschafft! (Und alle so: yeah! 😉 ).

Ein schöner Psalm. Sogar einer meiner Lieblingspsalmen. Ja, ich weiß: Auch dieser Psalm steckt voller vorgeprägter Wendungen (ein etwas freundlicherer Begriff als Lobpreisfloskeln… 😉 ), die halt damals üblich waren, um Gott zu loben. Und trotzdem berührt mich dieser Psalm immer wieder neu. Auch heute!

Das Bild, dass wir Schafe auf Gottes Weide sind, gefällt mir besonders. Das strahlt für mich Frieden, Geborgenheit, Sicherheit aus. Und oft genug komm ich mir auch wie so ein kleines, dummes, blöckendes Schaf vor, das keine große Ahnung hat und einfach froh ist, wenn es genug zu futtern hat… ;). Auch einige Formulierungen in diesem Psalm find ich echt klasse: Mit Freuden dienen; vor Gottes Angesicht mit Frohlocken kommen; der Herr ist freundlich. Und Luther hat den Psalm vom Sprachrhythmus her und der Sprachmelodie her genial übersetzt. Einfach gut, dieser Psalm 🙂 :D.
Bibeltext

Psalm 92 – Der singende Baum

20090827-125334

Ein wundervolles Bild, das da in den Versen 13-16 entfaltet wird. Wer Gott vertraut ist wie ein Baum, der auch im Alter noch blüht, fruchtbar und frisch ist. Das Foto oben stammt aus unserem Urlaub in England. Dieser Baum hat mich beeindruckt. Was für eine Kraft, Schönheit und Stärke dahinter steht. Als einziger Baum hat er sich halten können. Als einziger Baum streckt er sich dort oben dem Himmel entgegen. Vom Wind gebeugt und nicht mehr ganz der Jüngste – und trotzdem ist er frisch und grün. Trotz schwieriger Bedingungen lebt er und lobt allein schon dadurch Gottes gute Schöpfung. Ich hör ihn förmlich singen: „Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster, des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkündigen.“ (V.2-3)
Bibeltext

Der windhauch weht wieder

Hach, schön war’s! Wir hatten als Familie einen sehr schönen Urlaub und haben viel miteinander erlebt (wen’s interessiert: Auf unserer Familien-Homepage wird’s bald auch ein paar Bilder geben). Nun hat uns der Alltag wieder und mich hat er schon wieder mit voller Breitseite getroffen… 😉

Auf dem laaaaaaaaaaaaaaaaaangen Weg nach England...
Auf dem laaaaaaaaaaaaaaaaaangen Weg nach England...

Hier auf windhauch geht’s mit den Psalmen weiter (puuh, die ziehn sich ganz schön hin… oder?! Aber ich hab ja immerhin schon mehr als die Hälfte). Daneben wird’s in den nächsten Tagen noch ein paar kurze Eindrücke von meiner Urlaubslektüre geben (nichts theologisches, sondern ganz bewusst nur „säkulare“ Bücher).