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Wie ein Windhauch … ein sanftes, stilles Sausen, so ist Gott in meinem Leben. Wie ein windhauch … vergänglich und flüchtig, sind all meine Worte und Gedanken.
— ein blog, der vergeblich versucht, den windhauch Gottes zu fangen —

Kategorie: Korinther

2. Korinther 13 – Gemeindefrust

Zum Schluss des Briefes gibt es noch mal mahnende Worte von Paulus. Er kündigt einen dritten Besuch an und warnt, dass er dieses mal die Sünder in der Gemeinde nicht schonen will (V.2). Es wird für mich noch mal deutlich, dass schon der gute alte Paulus mit so manchen Gemeindeproblemen zu kämpfen hatte. Ich bin [...]

2. Korinther 12, 1-10 – Ein Schwächling

Um so schwach zu sein wie Paulus muss man ganz schön stark sein. Das ist ja eine paradoxe Sache. Paulus sieht sich selbst als schwach: Damit meint er sich als ganz normaler natürlicher Mensch. Er weiß, dass er in den Augen der Welt kein besonders toller Hecht ist. Er weiß, dass er kein begnadeter Rhetoriker [...]

2. Korinther 11, 16-33 – Angebliche Schwachheit

“Wenn ich mich denn rühmen soll, so will ich mich meiner Schwachheit rühmen.” (V.30) Dabei ist Paulus gar nicht so schwach, wie er tut. Er beschreibt, was er alles um seines Glaubens erdulden musste: Mühe, Arbeit, Hunger, Verfolgung, Todesnot, Folter,… Um das alles zu ertragen, braucht man sehr viel Kraft. Sehr viel Ausdauer. Einen sehr [...]

2. Korinther 11, 1-15 – Starker Tobak

Starker Tobak, den Paulus hier raucht! Es geht wieder einmal um die Auseinandersetzung mit anderen christlichen Leitern und Predigern, die in Korinth wohl einiges an Verwirrung gestiftet haben. Er bezeichnet diese Leute als falsch, betrügerisch und bringt sie dann sogar mit dem Satan in Verbindung (V.13-14). Darf man so argumentieren??? Natürlich kann ich die Situation [...]

2. Korinther 10, 12-18 – Vergleichen

Es ist gar nicht so einfach, nicht zu vergleichen. Die eine Gemeinde mit der anderen. Den einen Prediger mit dem anderen. Den einen Missionar mit dem anderen. Wer ist erfolgreicher als die Anderen? Da gibt es kleine Gemeinden, die sind neidisch auf die großen und lebendigen. Da gibt es große Gemeinden, die etwas verächtlich und [...]

2. Korinther 10, 1-11 – Kämpfer

“Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise.” (V.3) Müsst ihr auch kämpfen im Glauben? Ich schon! Nicht nur mit den bösen Mächten der Finsternis, sondern viel zu oft nur mit mir selbst. Ist dieser Kampf bei euch auch oft so mühsam, schwierig und kräftezehrend? Und am Ende kommt doch [...]

2. Korinther 9 – Einen fröhlichen Geber

“Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.” (V.7) Was von Paulus als Motivation gedacht war, kann schnell zur faulen Ausrede werden: “Da ich nicht mit fröhlichem Gewissen geben kann, lass ich es lieber. Bevor ich nur aus falscher Motivation gebe, gebe ich besser gar nichts.” Tja, ist die Frage was besser ist: Nur ungern und mit [...]

2. Korinther 8 – Sie wollen nur das eine

Jetzt geht’s ans Eingemachte! An den Geldbeutel! So manche kritische Leute würden sagen: “Hab ich doch gleich gewusst! In der Kirche geht’s doch letztendlich auch nur um mein Geld. Früher oder später wollen sie doch alle nur das eine: meine Knete!” Das war offensichtlich damals bei Paulus schon so. Aber wenn wir die Paulusbriefe lesen, [...]

2. Korinther 7, 5-16 – Gute Traurigkeit

Wir wollen nicht traurig sein, nein! Wir wollen Spaß, Glück, Zufriedenheit… Traurig sein ist schwach und uncool. Paulus schreibt dagegen hier von einer Traurigkeit, die uns erlösen kann. Natürlich nicht die Traurigkeit selbst. Gott kann Traurigkeit in unserem Leben benutzen, um uns zur Umkehr zu bewegen. Aber Paulus warnt auch: Ohne Umkehr führt die Traurigkeit [...]

2. Korinther 6, 11 – 7, 4 – Alles geschenkt?

Sehr schön kann man an diesem Abschnitt sehen, dass Paulus nicht nur von der Gnade allein (sola gratia) sprach, sondern dass er auch knallhart die Christen dazu aufgefordert hat, sich um ein heiliges Leben zu bemühen. Paulus geht nicht davon aus, dass Christus uns einfach mit seiner Gnade überschüttet und dann alle von selbst zu [...]

2. Korinther 6, 1-10 – Traurig, aber wahr

Paulus ermahnt die Korinther, dass sie die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangen. Ja gibt’s denn so was?!? Dass jemand die Gnade Gottes vergeblich empfängt? Wörtlich übersetzt steht da, dass die Gnade nicht ins Leere laufen soll. Auch wenn’s mir nicht passt, auch wenn ich mich immer wieder frage, wie die Gnade unseres allmächtigen und großen [...]

2. Korinther 5, 16-21 – Neu

Ich finde, das ist einer der schönsten Abschnitte in der Bibel. Das sind wirklich große, herausfordernde und befreiende Aussagen, die Paulus hier macht. Wenn jemand in Christus ist, dann ist das Alte vergangen und er ist eine neue Kreatur. Da ist nicht nur ein neues Hobby dazu gekommen, da wurde nicht nur durch eine Schönheits-OP [...]

2. Korinther 5, 11-15 – Ich oder Christus

Noch einmal geht Paulus auf seine Botschaft und die Art und Weise, wie er sie verkündigt ein (das scheint zwischen Paulus und den Korinthern wohl ein wichtiges und strittiges Thema gewesen zu sein). Er möchte Menschen aus Ehrfurcht vor Gott für den Glauben gewinnen und nicht für die eigene Befriedigung. Er verkündigt nicht besondere Offenbarungen [...]

2. Korinther 5, 1-10 – Loch im Herzen

Das beruhigt mich jetzt aber: Auch Paulus, der doch auf das Unsichtbare sehen möchte (2.Kor.4,18 – vgl. Post von gestern) wandelt noch nicht im Schauen, sondern im Glauben. Er richtet sein Leben zwar am Unsichtbaren, an Gott aus, aber auch für ihn ist Gott nur im Glauben und nicht im Schauen greifbar. Er schreibt sogar: [...]

2. Korinther 4, 12-18 – Das Unsichtbare sehen

Wie Paulus sich das wohl vorstellt? Nach seiner Aussage in V. 18 sind wir Christen Menschen, die nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare. Das Erstaunliche und Herausfordernde ist ja, dass er auch noch schreibt, dass wir auf das Unsichtbare “sehen”. Also nicht nur das Unsichtbare erspüren oder erahnen, sondern sehen. So wie [...]

2. Korinther 4, 7-11 – Gold im Dreck

Wir haben die himmlische Herrlichkeit nur in irdenen Gefäßen – damit begründet Paulus sein Auftreten unter Verfolgung, Anfechtung und Leiden. Er hat wohl auf manche keinen so tollen Eindruck gemacht, denn sonst müsste er sich hier nicht rechtfertigen. Tja, ich kann da manche Korinther ganz gut verstehen: Es ist ganz schön schwierig an die Herrlichkeit [...]

2. Korinther 4, 1-6 – Licht und Finsternis

Warum kommen manche Menschen zum Glauben und andere nicht? Warum tun sich manche leichter damit, Gott zu vertrauen und andere bleiben ihr Leben lang skeptisch? Paulus spricht in dem Abschnitt davon, dass manchen Menschen der Gott dieser Welt (also der Satan) “den Sinn verblendet hat” und dass sie deshalb das Evangelium nicht erkennen können. Anderen [...]

2. Korinther 3, 18 – Herrlichkeit

Boa! Was für ein Anspruch: Wir schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn. Noch nicht direkt, aber wie in einem Spiegel. Dazu muss man wissen, dass damalige Spiegel noch kein so perfektes Spiegelbild lieferten wie heutige. Alles ist ein bisschen verschwommen und unscharf. Paulus sagt damit also: Jetzt schon können wir Gottes Herrlichkeit verschwommen [...]

2. Korinther 3, 17 – Freiheit

“Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.” (2. Kor. 3,17) Wieder mal so ein vollgepackter und komprimierter Paulus-Satz. Zuerst einmal kann man hier sehen, dass Paulus zwar keine Trinitätslehre gekannt und gelehrt hat, dass ihm aber das geheimnisvolle Ineinander und doch Unterschiedensein von Vater, Sohn und Geist [...]

2. Korinther 3, 7-16 – Aufgedeckt

Obwohl der 2. Korintherbrief eine Versöhnung zwischen der Gemeinde in Korinth und dem Apostel Paulus voraussetzt (vgl. 2. Kor. 7,6-15), so beschäftigt sich Paulus doch auch immer wieder mit Vorwürfen und Kritik, die ihn getroffen haben. Ein Streitpunkt war wohl das Apostelamt des Paulus und sein oft nicht imposantes Auftreten. Die Verkündigung anderer Prediger, die [...]