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	<title>windhauch &#187; Jesaja</title>
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		<title>Jesaja 66 &#8211; Unser Gott: Ganz sch&#246;n extrem!</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 12:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>windhauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesaja]]></category>
		<category><![CDATA[Gericht]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Heil]]></category>
		<category><![CDATA[Trost]]></category>

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		<description><![CDATA[Wow, geschafft! Einmal ganz durch durch das Buch Jesaja. Hat ganz sch&#246;n lang gedauert &#8211; aber tat gut. Hab noch nie so intensiv diesen Propheten gelesen. Im letzten Kapitel werden noch mal die wichtigen Themen angesprochen: Heil und Gericht. Beides steht hier einfach nebeneinander und das Gericht wird auch nicht relativiert. Heil f&#252;r die Elenden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wow, geschafft! Einmal ganz durch durch das Buch Jesaja.</strong> Hat ganz sch&#246;n lang gedauert &#8211; aber tat gut. Hab noch nie so intensiv diesen Propheten gelesen. Im letzten Kapitel werden noch mal die wichtigen Themen angesprochen: Heil und Gericht. Beides steht hier einfach nebeneinander und das Gericht wird auch nicht relativiert. Heil f&#252;r die Elenden, die zerbrochenen Geistes sind und die Ehrfurcht vor Gottes Heiligkeit haben. Zorn und Gericht f&#252;r die, die nicht auf Gott h&#246;rten und die &#252;ber Gottes Verhei&#223;ungen l&#228;stern.</p>
<p>Eine Stelle hat mich zum <strong>schmunzeln</strong> gebracht:</p>
<blockquote><p>&#8220;Freuet euch mit Jerusalem und seid fr&#246;hlich &#252;ber die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr &#252;ber sie traurig gewesen seid. Denn nun d&#252;rft ihr saugen und euch satt trinken an den Br&#252;sten ihres Trostes; denn nun d&#252;rft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an dem Reichtum ihrer Mutterbrust.&#8221; (Jes. 66,10-11)</p></blockquote>
<p>Sowas d&#252;rfte man heute ja gar nicht mehr schreiben. F&#252;r solche <strong>kraftvollen und urspr&#252;nglichen Bilder</strong> sind wir heute viel zu vorsichtig geworden. Aber sch&#246;n, dass so etwas in der Bibel steht. Wahsinn ist ja, was dann wenige Verse danach steht:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich will euch tr&#246;sten, wie einen seine Mutter tr&#246;stet.&#8221; (Jes. 66,13)</p></blockquote>
<p>Ungew&#246;hnlich finde ich nicht, dass Gott mit einer Mutter verglichen wird, sondern dass es im Zusammenhang mit den tr&#246;stenden Br&#252;sten Jerusalems steht. Aber jetzt ist nicht mehr Jerusalem die Mutter, sondern Gott selbst. <strong>Wie von selbst entsteht beim Leser das Bild von der tr&#246;stenden Mutterbrust Gottes.</strong> Und das ist doch wirklich ein neues und gewagtes Bild f&#252;r Gottes Zuwendung.</p>
<p>Das ist ein gutes und wichtiges Gegenbild zu dem Gottesbild der richtenden Gottes, das z.B. in Vers 4 deutliche wird. Dort hat Gott seine Lust daran, den Gottlosen weh zu tun. <strong>Ganz sch&#246;n extrem diese Aussagen &#252;ber Gott</strong>: Auf der einen Seite der absolut Heilige, der mit Zorn und Gericht auf die Abkehr von ihm reagiert. Und auf der anderen Seite Gott als die liebende Mutter, die sich um ihr kleines, hilfloses Kind k&#252;mmert und es tr&#246;stet. Ja, ganz sch&#246;n extrem, unser Gott.</p>
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		<title>Jesaja 65 &#8211; Etwas Neues</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 08:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>windhauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesaja]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Vollendung]]></category>

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		<description><![CDATA[Was sind die Konsequenzen aus diesem Wechselbad der Gef&#252;hle und Aussagen im Jesajabuch? Da ist am Anfang viel vom Gericht Gottes die Rede, dann tauchen viele herrliche Verhei&#223;ungen auf, die fast zu sch&#246;n klingen um wahr zu sein und dann wird etwas von der Entt&#228;uschung deutlich, dass diese Verhei&#223;ungen nur so bruchst&#252;ckhaft eintreffen. Aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was sind die <strong>Konsequenzen aus diesem Wechselbad der Gef&#252;hle und Aussagen im Jesajabuch</strong>? Da ist am Anfang viel vom Gericht Gottes die Rede, dann tauchen viele herrliche Verhei&#223;ungen auf, die fast zu sch&#246;n klingen um wahr zu sein und dann wird etwas von der Entt&#228;uschung deutlich, dass diese Verhei&#223;ungen nur so bruchst&#252;ckhaft eintreffen. Aber auch die Entt&#228;uschung Gottes wird angesprochen: Immer wieder hat er sich um sein Volk bem&#252;ht, immer wieder einen neuen Anlauf gemacht, um sie f&#252;r sich zu gewinnen &#8211; und immer wieder ging das Volk in die Irre wie die Schafe. Die Konsequenz ist, jetzt im zweitletzten Kapitel des Buches, dass etwas Neues geschehen muss. Und zwar etwas grundlegend Neues:</p>
<blockquote><p>&#8220;Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird. Freuet euch und seid fr&#246;hlich immerdar &#252;ber das, was ich schaffe. Denn siehe, ich will Jerusalem zur Wonne machen und sein Volk zur Freude, und ich will fr&#246;hlich sein &#252;ber Jerusalem und mich freuen &#252;ber mein Volk. Man soll in ihm nicht mehr h&#246;ren die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens.&#8221; (Jes. 65,17-19)</p></blockquote>
<p>In dem Text selbst ist dabei <strong>noch nicht an eine ewige, himmlische Welt ohne Tod gedacht</strong>, sondern an eine ganz irdische Zeit des Friedens, der Freude und der Gegenwart Gottes. In V.20 ist davon die Rede, dass die Menschen viel l&#228;nger leben werden und dass als Knabe gilt, wer schon mit hundert Jahren stirbt. In dieser Verhei&#223;ung des neuen Himmels und der neuen Erde ist die Verg&#228;nglichkeit also noch pr&#228;sent. Aber es leuchtet schon die Erkenntnis auf, dass Gott auf ganz neue Weise eingreifen muss, um endlich die Zerbrochenheit dieser Welt und von uns Menschen zu ver&#228;ndern und zu heilen.</p>
<p><strong>Leben wir durch Jesu Tod und Auferstehung schon in diesem neuen Himmel und dieser neuen Erde?</strong> Denn durch IHN hat Gott ja auf ganz neue Weise eingegriffen, hat eine ganz neue Wirklichkeit geschaffen. Wie so oft gilt da das &#8220;schon jetzt&#8221; zugleich mit dem &#8220;noch nicht&#8221;. In Jesus hat die neue Sch&#246;pfung angefangen, aber sie ist noch nicht vollendet. Manchmal zerrei&#223;t mich diese Spannung fast, weil ich solch eine Sehnsucht nach dem Neuen und Endg&#252;ltigem habe&#8230;</p>
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		<title>Jesaja 64 &#8211; Umkehr</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 09:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>windhauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesaja]]></category>
		<category><![CDATA[Sünde]]></category>
		<category><![CDATA[Umkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den vorwurfsvollen Fragen nach Gottes Eingreifen im vorigen Kapitel, kommt in Jesaja 64 auch ein Schuldeingest&#228;ndnis des Volkes: &#8220;Nun sind wir alle wie die Unreinen, und alle unsre Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid. Wir sind alle verwelkt wie die Bl&#228;tter, und unsre S&#252;nden tragen uns davon wie der Wind. Niemand ruft deinen Namen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den vorwurfsvollen Fragen nach Gottes Eingreifen im <a href="http://windhauch.bplaced.net/jesaja-63-beziehungskrise/" target="_self">vorigen Kapitel</a>, kommt in Jesaja 64 auch ein <strong>Schuldeingest&#228;ndnis des Volkes</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nun sind wir alle wie die Unreinen, und alle unsre Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid. Wir sind alle verwelkt wie die Bl&#228;tter, und unsre S&#252;nden tragen uns davon wie der Wind. Niemand ruft deinen Namen an oder macht sich auf, dass er sich an dich halte; denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen und l&#228;sst uns vergehen unter der Gewalt unsrer Schuld.&#8221; (Jes. 64,5-6)</p></blockquote>
<p>Wenn wir Gott als verborgen erleben, wenn wir nichts von seiner Gegenwart sp&#252;ren, wenn wir uns fragen, ob es diesen Gott wirklich gibt, dann geh&#246;rt dieses Erkennen und Bekennen der eigenen Schuld dazu. Wenn die Beziehungskrise zwischen Gott und Mensch gel&#246;st werden soll, dann m&#252;ssen wir unser eigenes Versagen erkennen und eingestehen. Wir d&#252;rfen nicht bei den Vorw&#252;rfen und Klagen gegen&#252;ber Gott stehen bleiben, sondern wir m&#252;ssen bereit sein zur <strong>Einsicht und zur Umkehr</strong>.</p>
<p>Dieses ganze Bu&#223;gebet <strong>erinnert mich an das Gleichnis vom verlorenen Sohn </strong>(Lk.15). Auch dort l&#228;sst der Vater, der f&#252;r Gott steht, es zu, dass der Sohn sich entfernt, dass er eigene Wege geht. Der Sohn st&#252;rzt ab, merkt, dass er alleine nicht zurecht kommt. Der entscheidende Punkt f&#252;r ihn ist: Er sieht seine Fehler ein und kehrt zum Vater zur&#252;ck. Und der freut sich und feiert ein gro&#223;es Fest. Interessant ist, dass Jesaja 63 und 64 eine der wenigen Stellen im Alten Testament ist, wo Gott auch Vater genannt wird. Auch wenn wir uns von ihm entfernt haben bleibt er unser Vater und freut sich, wenn wir zu ihm umkehren.</p>
<p>(Anmerkung: Im Alten Testament wird der Vaterbegriff f&#252;r Gott meist vermieden, weil in heidnischen Kulturen dieser Zeit Gott oft sehr buchst&#228;blich als Vater der Menschheit verehrt wurde. Dort gab es jede Menge Zeugungsmythen, die eine unmittelbare und leibliche Verwandtschaft zwischen Gott und Menschen beschreiben. Gegen diese Zeugungsmythen wollte man sich abgrenzen. Im biblischen Sinn geht es beim Vaterbegriff f&#252;r Gott nicht um mythische Erkl&#228;rungen der Herkunft des Menschen, sondern um Gottes F&#252;rsorge und unser vertrauensvolles Verh&#228;ltnis zu Gott.)</p>
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		<title>Jesaja 63 &#8211; Beziehungskrise</title>
		<link>http://windhauch.net/jesaja-63-beziehungskrise/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 07:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>windhauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesaja]]></category>
		<category><![CDATA[Allmacht Gottes]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Bu&#223;- und Bittgebet des Volkes, das in Jes. 63,7 beginnt, liest sich wie das Dokument einer tiefen Beziehungskrise. Zuerst wird Gottes Zuwendung und Liebe zu seinem Volk beschrieben (Jes. 63,7-9). Doch dann schl&#228;gt diese Liebe in Feindschaft (!) &#252;ber: Weil das Volk widerspenstig war und Gott betr&#252;bte, wurde Gott zu ihrem Feind und stritt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bu&#223;- und Bittgebet des Volkes, das in Jes. 63,7 beginnt, <strong>liest sich wie das Dokument einer tiefen Beziehungskrise</strong>. Zuerst wird Gottes Zuwendung und Liebe zu seinem Volk beschrieben (Jes. 63,7-9). Doch dann schl&#228;gt diese Liebe in Feindschaft (!) &#252;ber: Weil das Volk widerspenstig war und Gott betr&#252;bte, wurde Gott zu ihrem Feind und stritt wider sie (Jes. 63,10). Da dachte das Volk an die gute alte Zeit zur&#252;ck und es wird eine Breitseite von vorwurfsvollen, verzweifelten und bittenden Fragen in Richtung Gott geschleudert (Jes. 63, 11-18). Das Volk fragt: Wo bist du denn nun Gott? Warum hast du uns allein gelassen? Es fordert: Komm doch herab vom Himmel und hilf uns. Und es stellt die Frage, die sich wahrscheinlich viele stellen, die eigentlich an diesen Gott glauben m&#246;chten, aber es nicht schaffen: &#8220;Warum l&#228;sst du uns, HERR, abirren von deinen Wegen und unser Herz verstocken, dass wir dich nicht f&#252;rchten?&#8221; (Jes. 63,17)</p>
<p>Darin <strong>spiegelt sich etwas vom Geheimnis des Glaubens wider</strong>: Wir k&#246;nnen den Glauben nicht machen, wir k&#246;nnen das Vertrauen auf Gott nicht aus uns selbst heraus produzieren. Der Glaube ist ein Geschenk. Da stellt sich dann automatisch die Frage, warum Gott es nicht allen schenkt. Warum sind manche Herzen verstockt und andere nicht? Warum l&#228;sst Gott so viele Menschen vom rechten Weg abirren? Die Frage wird im Text nicht beantwortet. Wenn man es sich einfach machen will, dann bringt man an der Stelle immer den Hinweis auf die menschliche Freiheit und dass Gott uns die Freiheit l&#228;sst, dass wir uns auch gegen ihn entscheiden k&#246;nnen. Da ist sicher was dran, aber allein das ist mir zu platt und einseitig. Dass diese Frage hier bei Jesaja auftaucht und dass sie eben nicht einfach beantwortet oder beiseite geschoben wird, zeigt doch dass es eben eine bleibende und schmerzliche Frage ist, die wir nicht zu schnell aufl&#246;sen sollten. Auf dem Weg Gottes zu bleiben ist eben nicht nur meine Leistung und meinem tollen Glauben zu verdanken, es ist auch etwas, das Gott in mir bewirken muss. Und deswegen d&#252;rfen wir &#8211; wie das Volk damals &#8211; diese Frage zurecht auch stellen.</p>
<p>Ich bin bei diesem Kapitel auch erstaunt dar&#252;ber <strong>wie hart und deutlich die beiden Beziehungspartner Gott und das Volk miteinander reden</strong>. Gott: &#8220;Du warst widerspenstig, ich bin jetzt dein Feind.&#8221; Volk: &#8220;Wo bist du denn nun in deiner ganzen Macht und Herrlichkeit? Wenn du wirklich Gott bist, dann komm doch runter von deinem himmlischen Thron und hilf uns!&#8221; Erstaunlich wie offen die Bibel da ist und wie wir mir Gott reden d&#252;rfen. Es ist besser unserer Entt&#228;uschung Luft zu machen, als sie aus falscher Ehrfurcht verschweigen zu wollen.</p>
<p><small>
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		<title>Jesaja 62 &#8211; Ein Knoten in Gottes Taschentuch</title>
		<link>http://windhauch.net/jesaja-62-ein-knoten-in-gottes-taschentuch/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 07:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>windhauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesaja]]></category>
		<category><![CDATA[Enttäuschung]]></category>
		<category><![CDATA[Verheißung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;O Jerusalem, ich habe W&#228;chter &#252;ber deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu g&#246;nnen, lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden!&#8221; (Jes. 62,6-7) Selbst nach jahrelangem Bibellesen gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;O Jerusalem, ich habe W&#228;chter &#252;ber deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu g&#246;nnen, lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden!&#8221; (Jes. 62,6-7)</p></blockquote>
<p><strong>Selbst nach jahrelangem Bibellesen gibt es immer wieder Stellen, die mich &#252;berraschen.</strong> Obwohl ich diese Stelle ganz sicher schon mehrmals gelesen habe, bin ich heute ganz neu dar&#252;ber erstaunt. Gott an das erinnern, was er verhei&#223;en hat. Ihm keine Ruhe g&#246;nnen bis er endlich erf&#252;llt, was er versprochen hat. Warum sollte man Gott an etwas erinnern m&#252;ssen, was er selbst doch ganz genau wei&#223;, was er besser wei&#223; als wir selbst? (Vgl. Artikel: <a href="http://windhauch.bplaced.net/jesaja-49-gott-vergisst-nicht/" target="_self">Gott vergisst nicht</a>) Keine Ahnung warum, aber anscheinend ist es wichtig, das zu tun. Und aus menschlicher Perspektive hat das ja auch etwas reinigendes und ehrliches: Ich muss meine Entt&#228;uschung &#252;ber ausbleibende Erf&#252;llung von Verhei&#223;ungen nicht einfach runterschlucken, sondern ich darf, ja ich soll sogar damit zu Gott kommen und ihn immer wieder daran erinnern. Ich muss mich nicht mit Weniger zufrieden geben, sondern darf Gott immer wieder seine tollen Verhei&#223;ungen unter die Nase reiben. Ich darf ihm immer wieder neu einen Knoten ins Taschentuch kn&#252;pfen.</p>
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		<title>Jesaja 61 &#8211; Die Braut in spe</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 10:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>windhauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesaja]]></category>
		<category><![CDATA[Braut]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Verheißung]]></category>
		<category><![CDATA[Vollendung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Beginn des Kapitels redet der Prophet davon, dass Gott ihn gesalbt hat und dass Gott ihn beauftragt hat den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden und den Gefangenen die Freiheit zu verk&#252;ndigen. Interessant ist diese Stelle vor allem weil Jesus sie im Neuen Testament auf sich selbst bezieht (Lukas 4,18-21). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn des Kapitels redet der Prophet davon, dass Gott ihn gesalbt hat und dass Gott ihn beauftragt hat den <strong>Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden und den Gefangenen die Freiheit zu verk&#252;ndigen</strong>. Interessant ist diese Stelle vor allem weil Jesus sie im Neuen Testament auf sich selbst bezieht (Lukas 4,18-21). Er ist mit dem Geist Gottes gesalbt und bringt die Botschaft von Trost und Freiheit. Auch da wird wieder deutliche wie vielschichtig die Verhei&#223;ungen der Bibel gelesen werden k&#246;nnen. Der urspr&#252;ngliche Schreiber hat von sich selbst geredet. Jesus zeigt auf, dass es eine Prophezeiung auf ihn selbst war. Und ich denke die endg&#252;ltige Vollendung dieser Freiheit steht noch aus. Gottes Gedanken und seine Zeitrechnung sind einfach ganz anders als unsere Gedanken und Erwartungen.</p>
<p>Beeindruckend ist f&#252;r mich V.10: &#8220;Ich freue mich im HERRN, und meine Seele ist fr&#246;hlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Br&#228;utigam mit priesterlichem Kopfschmuck geziert und <strong>wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt.</strong>&#8221; Da ist jetzt schon Freude da, obwohl sich an der &#228;u&#223;eren Situation nichts ge&#228;ndert hat. Aber der Schreiber freut sich &#252;ber Gottes Heil, das ihm jetzt schon gilt. Obwohl die Vollendung von Gottes Verhei&#223;ungen noch lange auf sich warten l&#228;sst, f&#252;hlt er sich jetzt schon wie Braut bei der gro&#223;en Hochzeit. Er sieht nicht mehr die armseligen Kleider der Trostlosigkeit an sich herab h&#228;ngen, sondern er sieht sich pr&#228;chtig geschm&#252;ckt mit den Kleidern des Heils. Die Braut in spe freut sich jetzt schon &#252;ber das was noch kommen wird. Ist das jetzt weltfremd oder ist das die einzige M&#246;glichkeit in dieser Welt der Verlorenheit zu &#252;berleben?</p>
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		<title>Jesaja 60 &#8211; Vertr&#246;stung auf die Zukunft</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 06:34:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>windhauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gebete]]></category>
		<category><![CDATA[Jesaja]]></category>
		<category><![CDATA[Enttäuschung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder so ein Kapitel mit wundervollen Verhei&#223;ungen f&#252;r Israels Zukunft. Wenn man das ganze Jesajabuch so im Zusammenhang liest, dann denkt man so langsam: Naja, schon wieder eine Vertr&#246;stung auf die Zukunft. Das Buch spricht ja in ganz unterschiedliche Situationen hinein: Vor dem Exil, ins Exil und nach dem Exil. Ab Kap. 40 gibts vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wieder so ein Kapitel mit wundervollen Verhei&#223;ungen f&#252;r Israels Zukunft.</strong> Wenn man das ganze Jesajabuch so im Zusammenhang liest, dann denkt man so langsam: Naja, schon wieder eine Vertr&#246;stung auf die Zukunft. Das Buch spricht ja in ganz unterschiedliche Situationen hinein: Vor dem Exil, ins Exil und nach dem Exil. Ab Kap. 40 gibts vor allem Verhei&#223;ungen f&#252;r eine bessere Zukunft. Das Volk kann tats&#228;chlich nach Jerusalem zur&#252;ckkehren, aber die Situation dort ist alles andere als toll. Es macht sich neue Entt&#228;uschung breit &#8211; und jetzt kommen wieder Verhei&#223;ungen, dass in der Zukunft irgendwann alles gut sein wird.</p>
<p>&#8220;<strong>Herr, das ist frustrierend, dass das Heil anscheinend immer nur in der Zukunft liegt.</strong> Das war damals bei den Israeliten so und das empfinde ich heute genau so. Warum geschieht so wenig in der Gegenwart? Liegt es immer nur an uns, dass wir nur das kleine Senfkorn sehen, aber nie erleben wie daraus ein gro&#223;er Baum wird? Nat&#252;rlich liegt&#8217;s an uns, wir versagen immer wieder auf&#8217;s Neue, uns fehlt das Vertrauen, uns fehlt immer wieder neu die Sehnsucht, alles nur von dir zu erwarten. Aber Herr, du kennst uns doch, wir k&#246;nnen uns nicht grunds&#228;tzlich &#228;ndern, wenn jemand wirkliche Ver&#228;nderung schenken kann, dann nur du! Warum tust du das nicht und vertr&#246;stest immer nur auf eine bessere Zukunft?&#8221;</p>
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		<title>Jesaja 59 &#8211; Gottes verborgenes Angesicht</title>
		<link>http://windhauch.net/jesaja-59-gottes-verborgenes-angesicht/</link>
		<comments>http://windhauch.net/jesaja-59-gottes-verborgenes-angesicht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 13:09:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>windhauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesaja]]></category>
		<category><![CDATA[Sünde]]></category>
		<category><![CDATA[Vergebung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, da&#223; er nicht helfen k&#246;nnte, und seine Ohren sind nicht hart geworden, so da&#223; er nicht h&#246;ren k&#246;nnte, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure S&#252;nden verbergen sein Angesicht vor euch, da&#223; ihr nicht geh&#246;rt werdet.&#8221; (Jes. 59,1-2) Aus neutestamentlicher Sicht sind wir schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, da&#223; er nicht helfen k&#246;nnte, und seine Ohren sind nicht hart geworden, so da&#223; er nicht h&#246;ren k&#246;nnte, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure S&#252;nden verbergen sein Angesicht vor euch, da&#223; ihr nicht geh&#246;rt werdet.&#8221; (Jes. 59,1-2)</p></blockquote>
<p>Aus neutestamentlicher Sicht sind wir schnell dabei zu sagen, dass <strong>Jesus jede Trennung von Gott &#252;berwunden hat</strong>. Bei ihm finden wir Vergebung und es gibt keine Schuld mehr, die uns von Gott trennen kann. Das stimmt auch. Aber ich glaube das hat schon im Alten Testament gegolten. Auch da gab es Vergebung. Auch da hat sich Gott immer wieder gn&#228;dig seinem Volk zugewandt. Und trotzdem wird in Jesaja 59 von dem Zusammenhang gesprochen, dass uns unsere Verschuldungen von Gott trennen k&#246;nnen.</p>
<p>Ich glaube, dass das <strong>auch heute noch so sein kann &#8211; trotz Jesus &#8211; dass uns unsere Schuld von Gott trennt</strong>. Und zwar nicht die Schuld an sich, denn da bin ich ganz sicher: Gott vergibt jede Schuld und sei sie noch so schwer. Was uns aber von Gott trennt ist, wenn wir unsere S&#252;nde gar nicht einsehen oder wenn wir mit unserer S&#252;nde gar nicht zu Gott kommen. Gott vergibt nicht einfach pauschal alles und im Vorhinhein. Er m&#246;chte dass wir die Schuld einsehen und damit zu ihm kommen, dann vergibt er uns gern. Aber wenn wir in der S&#252;nde beharren und gar keine Vergebung wollen, dann trennt uns das von Gott. Dann verbergen unsere S&#252;nden sein Angesicht, so dass wir nicht geh&#246;rt werden.</p>
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		<title>Jesaja 58 &#8211; fromme Heuchler</title>
		<link>http://windhauch.net/jesaja-58-fromme-heuchler/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 07:22:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>windhauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesaja]]></category>
		<category><![CDATA[Kinnaman]]></category>
		<category><![CDATA[Lyons]]></category>
		<category><![CDATA[scheinheilg]]></category>
		<category><![CDATA[unChristian]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, heuchlerisch Gl&#228;ubige gibt&#8217;s nicht nur heute (vgl. meinen zweiten Artikel zum Buch unChristian von Kinnaman und Lyons), die gab&#8217;s wohl schon immer&#8230; In Jesaja 58 kn&#252;pft sich der Prophet Menschen vor, die zwar &#228;u&#223;erlich fasten, deren sonstige Handlungen und innere Einstellung aber ganz und gar nicht zur frommen Fassade passen: &#8220;Wenn ihr fastet, hadert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tja, heuchlerisch Gl&#228;ubige gibt&#8217;s nicht nur heute</strong> (vgl. <a href="http://windhauch.bplaced.net/kinnamanlyons-unchristian-teil-2-heuchlerisch/" target="_self">meinen zweiten Artikel zum Buch unChristian von Kinnaman und Lyons</a>), die gab&#8217;s wohl schon immer&#8230; In Jesaja 58 kn&#252;pft sich der Prophet Menschen vor, die zwar &#228;u&#223;erlich fasten, deren sonstige Handlungen und innere Einstellung aber ganz und gar nicht zur frommen Fassade passen: &#8220;Wenn ihr fastet, hadert und zankt ihr und schlagt mit gottloser Faust drein.&#8221; (Jes.58,4) Allerdings geht&#8217;s Jesaja nicht darum, wie das jetzt auf Au&#223;enstehende wirkt und ob das einen guten missionarischen Eindruck macht. Es geht ihm darum, dass diese Heuchelei Gott selbst ankotzt, dass ihm das ganz und gar nicht gef&#228;llt. Wer so seinen Glauben lebt, braucht sich nicht wundern, dass Gott nicht nahe ist!</p>
<p>&#8230;ups! <strong>Mit dem letzten Satz hab ich mir jetzt selbst einen Kinnhaken verpasst!</strong> Denn genau dar&#252;ber jammer ich ja immer wieder: dass Gott so fern scheint, dass ich ihn so wenig erlebe. Und ich geb zu, dass ich selbst viel zu oft so ein Heuchler bin: Ich lebe in meinem frommen Elfenbeinturm, mache meine frommen Pflicht&#252;bungen, aber mein konkretes Handeln und Leben spiegelt oft so wenig von Gott wieder.</p>
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		<title>Jesaja 57 &#8211; Wenn Gott schweigt</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 08:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>windhauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesaja]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>
		<category><![CDATA[Schweigen Gottes]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ist es nicht so: Weil ich schwieg und mich verbarg, hast du mich nicht gef&#252;rchtet?&#8221; (Jes.57,11b) Ja, genau so ist es: Wenn Gott schweigt und er nicht erlebbar ist, dann hat man auch keinen Grund ihn zu f&#252;rchten, ihn zu ehren. Das merk ich ja bei mir selbst auch immer wieder. Die meisten Exegeten gehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Ist es nicht so: Weil ich schwieg und mich verbarg, hast du mich nicht gef&#252;rchtet?&#8221; (Jes.57,11b)</p></blockquote>
<p>Ja, genau so ist es: <strong>Wenn Gott schweigt und er nicht erlebbar ist, dann hat man auch keinen Grund ihn zu f&#252;rchten</strong>, ihn zu ehren. Das merk ich ja bei mir selbst auch immer wieder.</p>
<p>Die meisten Exegeten gehen davon aus, dass ab Kap. 56 nicht mehr die Exilierten in Babylon angeprochen sind, sondern dass die Botschaft den inzwischen nach Jerusalem zur&#252;ck gekehrten gilt (vgl. zum Beispiel Jes. 56,8: &#8220;Ich will noch mehr zu der Zahl derer, die versammelt sind, sammeln.&#8221;) Wir wissen aus Esra und Nehemia, dass die Zeit nach der R&#252;ckkehr dann doch nicht so strahlend und gigantisch war, wie das an vielen Stellen bei Jesaja verhei&#223;en war. Es gab viele Probleme, es gab Streit und auch der Wiederaufbau des Tempels ging nur schleppend voran. Da ist es logisch, dass viele entt&#228;uscht sind. <strong>Sie haben sich so viel erhofft und es ist so wenig eingetroffen.</strong> Anstatt ganz neu Gottes Gegenwart und seinen Segen zu erleben, hatte man das Gef&#252;hl, dass Gott schweigt.</p>
<p>In Jesaja 57 werden <strong>zwei M&#246;glichkeiten deutlich, wie man auf Gottes Schweigen reagieren kann.</strong> Manche haben sich anderen G&#246;ttern zugewandt, sie haben ihr Heil im G&#246;tzendienst gesucht. Wenn unser Gott nicht helfen kann, dann probieren wir&#8217;s halt doch wieder mit anderen G&#246;ttern. Andere haben am Gott Israels festgehalten und ihm vertraut. Und ihnen spricht Gott zu:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich wohne in der H&#246;he und im Heiligtum und bei denen, die zerschlagenen und dem&#252;tigen Geistes sind, auf dass ich erquicke den Geist der Gedem&#252;tigten und das Herz der Zerschlagenen.&#8221; (Jes. 57,15)</p></blockquote>
<p>Gott ist nicht nur der der in der H&#246;he thront, der in himmlischer Herrlichkeit und Pracht zu Hause ist, sondern <strong>er wohnt genauso bei den Zerschlagenen und Gedem&#252;tigten.</strong> Er ist nicht nur da, wenn alles glatt l&#228;uft und alle zufrieden sind, sondern auch dann wenn alles schief l&#228;uft und wir verzweifelt &#252;ber das Schweigen Gottes sind. Gott verhei&#223;t, dass er die Gedem&#252;tigten tr&#246;sten will, dass er sie heilen will, dass er Schalom schenken will (Jes.57,18-19).</p>
<p><strong>Wenn Gott schweigt&#8230;</strong> dann kann man versuchen anderswo Antworten zu finden, dann kann man versuchen auf andere Weise Sinn und Erf&#252;llung zu suchen. Oder man kann gedem&#252;tigt und zerschlagen bleiben und wissen, dass Gott trotzdem nahe ist.</p>
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