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Wie ein Windhauch … ein sanftes, stilles Sausen, so ist Gott in meinem Leben. Wie ein windhauch … vergänglich und flüchtig, sind all meine Worte und Gedanken.
— ein blog, der vergeblich versucht, den windhauch Gottes zu fangen —

Kategorie: Expedition zum Ich

Klaus Douglass / Fabian Vogt: Expedition zum Ich

Ich bin richtig begeistert von diesem Buch. In den letzten 40 Tagen hab ich jeweils ein Kapitel durchgelesen und viele gute Impulse erhalten. Als ich zum ersten mal von dem Buch gehört habe, war ich ehrlich gesagt eher skeptisch. Der Titel sagte mir gar nicht zu: “Expedition zum Ich”. Das klang mir zu reißerisch. Das [...]

Offenbarung 21, 1-7 – Gottes Taschentuch

Ein wundervoller Text! Ganz besonders gefällt mir, dass Gott selbst unsere Tränen abwischen wird. Da kommt kein Engel, der uns ein Taschentuch reicht und sagt: “Okay, wischt euch erst mal die Tränen ab und beruhigt euch ein wenig – und dann könnt ihr schön freundlich lächelnd vor Gottes Thron kommen.” Nein, wir dürfen mit unserem [...]

Lukas 19, 11-26 – Was ist am Nichtstun schlimm?

Wieder einmal gibt Klaus Douglass eine sehr gute Auslegung zum Bibeltext und auch gute Gedanken zum Thema Jüngstes Gericht. In dem Gleichnis vertraut ein König drei Knechten jeweils einen Geldbetrag an und fordert sie auch damit zu handeln, bis er von einer Reise zurück kommt. Die ersten beiden erzielen Gewinn, der dritte hat mit dem [...]

1. Korinther 15, 14-44 – Ein armseliger Same

Was mir heute bei diesem Text ganz neu aufgefallen ist, ist die Andersartigkeit und Herrlichkeit mit der Paulus die leibliche Auferstehung beschreibt. Er sagt, dass nicht einfach der bestehende Leib wieder hergestellt wird, sondern dass der Leib in einer neuen Gestalt wieder auferstehen wird. Der Vergleich den er bringt macht das sehr schön deutlich: Es [...]

Römer 8, 28-39 – Alles wird gut?

Beim heutigen Text und den Erklärungen dazu bin ich vor allem an V.28 hängen geblieben. Fabian Vogt übersetzt den Vers so: “Für die, die Gott lieben und die er berufen hat, werden alle Dinge gut ausgehen.” Nanu, das kenn ich doch anders!? Daneben steht die Lutherübersetzung: “…alle Dinge zum Besten dienen.” Das ist doch ein [...]

1. Korinther 7, 29-31 – Ein Apfelbäumchen

Apfelbäumchen

Mhm… bei diesem Text beschleichen mich ähnliche Gefühle, wie das letzte mal, als ich ihn gelesen habe (1. Korinther 7,17-40 – Der weltfremde Paulus). Haben als hätte man nicht, freuen als freute man sich nicht,… Das bekomme ich letztendlich gedanklich und gefühlsmäßig nicht auf die Reihe. Auch wenn Douglass wie immer auch hier scharf beobachtet [...]

Psalm 139 – “Ach, wie schön!”

Für viele – auch für mich – ist Psalm 139 ein sehr schöner, tröstlicher und ermutigender Psalm. Es geht darum, dass Gott uns ganz genau kennt und durchschaut, er umgibt uns von allen Seiten und ist uns ganz nah. Wieder einmal sehr treffend beobachtet Douglass dazu, dass dieser Gedanke einem auch ziemlich Angst machen kann [...]

Römer 3, 21-28 – Rechtfertigung allein aus Gnade

Sehr gut durchdacht: Zum Abschluss der sieben Einheiten zum Thema Gemeinde geht es in dem Buch Expedition zum Ich um das Thema Rechtfertigung allein aus Gnade. Anhand von Röm. 3 beschäftigt sich Klaus Douglass mit den Begriffen Gerechtigkeit, Gesetz, Glauben und Gnade. Für meine Empfinden gelingt es ihm recht gut diesen theologischen Zusammenhang mit recht [...]

1. Korinther 12, 12-27 – Problemfälle

In dem Text vergleicht Paulus die Gemeinde mit einem Leib. Es gibt unterschiedliche Körperteile und gerade in ihrer Unterschiedlichkeit ergeben sie ein Ganzes. Douglass betont, dass Gott das so gewollt hat. Es sind eben nicht alle Menschen gleich (auch wenn sie gleich viel wert sind), sondern sie sollen gerade unterschiedlich sein, damit das Ganze funktioniert. [...]

Apostelgeschichte 2, 42-47 – Ein Traum von Kirche

Hab zu dem Text am vergangenen Sonntag gepredigt. Was mich bei dem Text und den Erklärungen von Douglass besonders beschäftigt hat, war der enorme Kontrast “zwischen dem hier Beschriebenen und der real existierenden Kirche” (S.299). Dieses Idealbild von Gemeinde, das Lukas hier zeichnet kann einen entweder in die Verzweiflung treiben oder aber zum hoffnungsvollen Träumen [...]

Apostelgeschichte 2, 14-41 – Geistliche Predigt

Bei dieser ersten “Pfingstpredigt” des Petrus wird für mich eine entscheidende Wirkung des Heiligen Geistes deutlich: Er schenkt die Fähigkeit Gottes Wort so zu predigen und auch zu hören, dass es wirklich trifft! Das interessante ist ja, dass die Reaktion auf die Pfingstereignisse selbst und auf das Reden in fremden Sprachen äußerst zwiespältig ist. Die [...]

Apostelgeschichte 2, 1-13 – Begeisterung und Spott

In diesem Text wird das erste Pfingsten beschrieben. Gottes Geist komm mit einem gewaltigen Rauschen und in Form von feurigen Zungen vom Himmel herunter und schenkt den Jüngern die Fähigkeit, in unterschiedlichen Sprachen zu reden. Hab den Text schon oft gelesen, aber was mir jedes mal ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert ist dieser Satz: “Die [...]

Matthäus 28, 18-20 – Geht hin!

Zu dem sogenannten “Missionsbefehl” Jesu (eigentlich ein schreckliches Wort: “Mission” ist für viel Menschen negativ besetzt und “Befehl” klingt auch nicht sehr ermutigend…) gäbe es sehr viel zu sagen und Klaus Douglass bringt auch einige gute Gedanken. Ich greife nur zwei Dinge heraus: Douglass stellt eine “Gehet hin”-Kirche einer “Kommet her”-Kirche gegenüber. Er formuliert spitz: [...]

Johannes 15, 1-8 – Ist Christsein anstrengend?

Weinrebe

Douglass bemerkt u.a. zu diesem Text, dass nie etwas Tröstlicheres über unser Christsein geschrieben worden sei (S.266). Denn die Quintessenz von diesem Vergleich von Weinstock und Rebe sei, dass wir die Kraft für unser Leben als Christ nicht aus uns selbst beziehen. “Nicht wir müssen stark sein, sondern er will stark sein in uns. Nicht [...]

Markus 16, 1-8 – Argumente für die Auferstehung

Klaus Douglass nimmt diesen Auferstehungsbericht von Markus zum Ausgangspunkt um einige Argumente für die Plausibilität der Auferstehung zu geben. Natürlich weiß auch er, dass wir keine Beweise anführen können, aber zurecht betont er, dass es einige Tatsachen gibt, die sehr gute Argumente für die leibliche Auferstehung Jesu bieten. Wie immer fasst er das sehr gekonnt [...]

Jesaja 52, 13 – 53, 12 – Die ungeschminkte Wahrheit

Die Christen haben von Anfang an in diesem sogenannten vierten Gottesknechtslied von Jesaja das Schicksal von Jesus wieder erkannt. Ein Unschuldiger leidet und stirbt für die Schuld der Anderen. Klaus Douglass beschäftigt sich in seiner Erklärung nun mit dem Kreuz, dem Symbol für Jesus Sterben und inzwischen für das Christentum, auf dem Hintergrund dieses Jesaja-Textes. [...]

Matthäus 6, 9-13 – Von der Freiheit des Bittens

Gäähn, das Vaterunser… So oft gehört und gebetet, dass man es auch ohne Nachdenken und im Halbschlaf hoch- und runterbeten kann. Vielleicht ist gerade das unser Problem und Missverständnis bei diesem Gebet. Klaus Douglass beobachtet sehr gut, dass Lukas uns eine etwas andere Version des Vaterunsers überliefert und er zieht daraus folgenden Schluss: “Die ersten [...]

Johannes 4, 1-42 – Gott braucht dich!

Beeindruckend, wie Klaus Douglass immer wieder aus diesen bekannten Texten, welche ich schon oft gehört und gelesen habe, doch immer wieder neue und überraschende Gedanken heraus filtert. Er nimmt bei seiner Betrachtung der Texte oft eine ungewöhnliche Perspektive ein und macht die Texte somit auch für langjährige Christen wieder ganz neu lebendig. Was mich heute [...]

Markus 2, 1-12 – Fromme Egoisten

Zwei Gedanken von Douglass zu diesem Text die (zumindest mich) ins Herz treffen: Da wollen vier Freunde einen Gelähmten zu Jesus bringen, damit er ihn heilt. Aber sie kommen nicht durch. Jesus ist im Haus und die Menschenmenge drängt sich in und um das Haus, um Jesus zu sehen und hören. Das erschreckende an dieser [...]

Lukas 5, 27-32 – Jesus glaubt an dich!

Was bei dieser “Bekehrungsgeschichte” des Levi immer wieder ins Erstaunen versetzt ist die Radikalität und Plötzlichkeit der Lebensveränderung. Jesus sieht Levi am Zoll sitzen und sagt ihm: “Folge mir nach!” Und Levi lässt tatsächlich alles hinter sich, gibt sein ganzes bisheriges Leben auf und wird ein Jünger Jesu. Douglass macht diese Entscheidung mit seiner Erklärung [...]