Blogstöckchen: Fünf Dinge vor denen mir gruselt

Autsch – getroffen: xxee wirft mit Blogstöckchen und mich hat’s auch erwischt ;). Und was für ein eckiges und kantiges Stöckchen das ist!!! Fünf Dinge vor denen mir gruselt! Was ist das überhaupt „gruseln“? Typisch für einen Studierten musste ich erst mal in meinem ethymologischen (tolles Wort, oder?) Lexikon nachschauen:

*such* „Gynäkologie“ *blätter* „Gulasch“ *such* Da ham wir’s: „gruseln: Intensivbildung zu grausen“ *stirnrunzel* *such* „Grüezi“ *blätter* Ah, hier: grausen: „Erweiterung der unter grauen dargestellten Grundlage“ *seufz* Okay: weitersuchen *such*  Ein paar Zeilen weiter oben: „grauen: ’schaudern’… semantisch naheliegend… ’schreckstarr, erregt sein‘ … ’starren, beben‘ … Es lassen sich weiter die Wörter mit ‚Spitze‘ anschließen, indem von gesträubten Haaren ausgegangen wird.“ – Gut, das ist doch jetzt was konkretes: Gesträubte Haare – Was lässt mir die Haare zu Berge stehen?

1. Solche Blockstöckchen, bei denen ich nicht weiß, was ich schreiben soll!!!

2. Solche Blockstöckchen, bei denen ich nicht nur einmal, sondern fünfmal überlegen muss!!!

3. Okay, ein ernsthafter Versuch (obwohl 1. und 2. gar nicht soooo unernsthaft sind 😉 ). Wovor mir als Kind gegruselt hat, waren „saure Kutteln„. Das gab’s ein paar mal bei uns zu Hause. Eigentlich schmeckt’s ja gar nicht so schlecht, aber es sieht nicht sehr appetitlich aus. Und wenn man dann noch weiß aus was es besteht… (klein geschnittener Rindermagen…). Das gab’s dann auch nicht oft – meine Mutter hat bald aufgegeben. Und bis heute hab ich’s nicht mehr probiert.

4. Wir hatten mal eine Fledermaus bei uns im Gästezimmer. Und ich als der Mann im Haus musste natürlich rein, um das Fenster aufzumachen… Hät vorher nicht gedacht, dass mir das so schwer fällt. Ich weiß ja, dass die ein gutes Navigationssystem haben und dass die Fledermaus ganz bestimmt nicht mit mir zusammenstoßen wollte. Aber die flog so aufgeregt durch’s Zimmer, dass sich mir schon das eine oder andere Häärchen (ist das so richtig geschrieben???) sträubte.

5. Mich gruselt es, wenn ich in manchen Reportagen sehe, unter welch traurigen und katastrophalen Umständen manche Menschen in dieser Welt leben müssen. Wenn ich Menschen sehe, die sich für Hungerlöhne zu Tode schuften, oder Eltern, die ihre Kinder verrecken sehen, weil sie kein Geld für Nahrung oder Medizin haben, oder Menschen, die von anderen durch physische oder psychische Gewalt zu Krüppel geschlagen werden…

So, und jetzt graust es mir davor, dieses kantige Stöckchen weiter zu werfen… Versuchen wir’s einfach mal mit Schrotty und march

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