Bernhard Schlink / Walter Popp: Selbs Justiz

Mhm – gut geschrieben, spannende Geschichte, interessante Personen, aber irgendwie fehlte mir bei diesem Roman etwas. Auf mich wirkte die Person des Privatdetektivs Selb ein wenig konstruiert, nicht so glaubhaft. Aber vielleicht lag es auch daran, dass er mir nicht besonders sympathisch vorkommt.

Die Geschichte dreht sich um einen 68-jährigen Privatdetektiv, der von einem großen Chemieunternehmen engagiert wird, um einen Eindringling in das Firmennetzwerk zu überführen. Das gelingt ihm auch – trotz mangelnder Computerkenntnisse. Aber damit ist der Fall nicht erledigt. Es tauchen weitere seltsame Zusammenhänge auf, der Verdächtige stirbt bei einem mysteriösen Autounfall und Selbs eigene Vergangenheit in der Nazizeit verwickelt sich in den Fall.

Kein schlechtes Buch, gute Unterhaltung – aber gefesselt hat es mich nicht…

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