Apostelgeschichte 2, 1-13 Stürmischer Windhauch

Wie der Name meines Blogs ja schon aussagt, erlebe ich Gott eher als ein „stilles, sanftes Sausen“ (1.Kön.19,12) – wie ein leiser Windhauch. Aber Gott kann sich auch in einem „Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind“ (Apg.2,2) zeigen. „Wind“ ist im hebräischen das gleiche Wort wie Geist. Gottes Geist wirkt oft leise und unscheinbar. Er kann aber auch mächtig und stürmisch wehen. So wie die Jünger das damals beim ersten Pfingstfest erlebt haben.

Ich wünsche mir manchmal, dass ich Gottes Geist deutlicher spüre, dass sein Windhauch kräftiger durch mein Leben weht. So dass es auch andere deutlich sehen und davon „begeistert“ sind. Allerdings stelle ich beim Lesen dieses Textes auch fest, dass dieses gewaltige Brausen allein und dieses deutliche Wunder, dass Menschen in anderen Sprachen geredet haben bei den Zuhörern nur Entsetzen, Verwunderung und Ratlosigkeit hervor gebracht haben (V.7 und 12). Anstatt in das Lob Gottes einzustimmen, fingen sogar viele an über die Christen zu spotten (V.13). Selbst an Pfingsten zeigt sich (was ja auch bei Jesus selbst immer wieder sichtbar wurde): Wunderhafte Zeichen alleine führen nicht zum Glauben. Aber ab und zu ein kleines (oder großes) Wunder selbst zu erleben, tut dem schon vorhandenen Glauben ganz gut…

| Bibeltext |

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