Apostelgeschichte 17, 1-15 Die Autorität der Schrift

Bei dem Abschnitt heute ist mir aufgefallen, wie die Menschen in Thessalonich und Beröa zum Glauben gekommen sind. Es gab keine großartigen Wunder, sondern Paulus hat einfach nur die Schrift ausgelegt und von Jesus erzählt. In Thessalonich ließen sich einige „überzeugen“ (V.4) und in Beröa nahmen „sie das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich’s so verhielte.“ (V.11) Der Glaube wird hier nicht als überwältigendes Gefühlsereignis dargestellt, sondern als Folge nüchterner Schriftbetrachtung.

Das ist allerdings heute schwieriger. Paulus sprach damals in diesen beiden Städten in den Synagogen. Für die Zuhörer war die Heilige Schrift eine ganz selbstverständliche Autorität. Es war für sie klar, dass Gott durch die Schrift redet und dass sie den Anspruch Jesu an der Schrift prüfen konnten. Das ist in unserer heutigen Welt nicht mehr so. Für die meisten ist die Bibel ein rein historisches Dokument, das mit ihrem Leben wenig zu tun hat. Die Schwierigkeit ist nun, trotzdem von Jesus zu reden, ohne die Autorität der Schrift aufzugeben.

| Bibeltext |

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