2. Petrus 1, 1-4 – Glauben empfangen

„Ich bin zum Glauben gekommen.“ „Ich habe mich bekehrt.“ „Ich bin Christ geworden.“ Das sind so unsere normalen Beschreibung für den Anfang unseres Lebens mit Gott. Petrus beschreibt diesen Prozess hier auf eine faszinierend andere Weise: Er schreibt an alle, die „mit uns denselben teuren Glauben empfangen haben.“ Glauben als etwas, das wir nicht selbst machen oder suchen, sondern als etwas, das wir empfangen. Glaube als das Wunder des beschenkt werdens. Glaube als die offene Hand, die empfängt und nicht als die Hand, die sich selbst etwas nimmt.

Glaube ist wirklich ein seltsames Ineinander von Suchen und Gefunden werden. Bei mir selbst war es zumindest so, dass ich einerseits nach Glück, Sinn und Erfüllung gesucht habe. Und ich denke dieses Suchen ist wichtig („Suchet, so werdet ihr finden“). Aber andererseits kann ich nur unterstreichen, dass Glaube ein Geschenk ist, etwas das mir gegeben wurde und das ich nicht selbst finden und machen konnte.
Bibeltext

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