2. Korinther 3, 1-3 – Schlechtes Briefpapier?

„Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unsern Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln, nämlich eure Herzen.“ (2.Kor.3,3)

Wir Christen sind ein Brief Christi. Schade nur, dass diesen Brief kaum jemand lesen will. Erst heute morgen hab ich von jemanden gehört, dass er an Glaube und Kirche nicht interessiert ist, weil ihm in seinem Leben nichts fehlt. Ist ja auch logisch: Was tun wir mit den ganzen pseudo-persönlichen Werbebriefen, die uns den großen Gewinn versprechen? Richtig! Die landen im Müll! Was tun wir mit den ganzen Prospekten, die uns Dinge anpreisen, die wir gar nicht brauchen können? Ab in den Papierkorb! Und was tun Nichtchristen mit einem Brief Christi, obwohl sie doch alles haben was sie brauchen? Ignorieren und unbeachtet beiseite legen!

Oder liegt es daran, dass wir Christen so ein schlechtes Briefpapier abgeben und der Geist Gottes nur sehr undeutlich auf unsere fleischerne Tafeln des Herzens schreiben kann? Vielleicht werden wir ja sehr gut gelesen von den Menschen um uns herum, aber es gefällt ihnen nicht, wie oberflächlich und abgedroschen die gute Nachricht auf unserm verschrumpelten Briefpapier klingt?

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