2. Korinther 11, 16-33 – Angebliche Schwachheit

„Wenn ich mich denn rühmen soll, so will ich mich meiner Schwachheit rühmen.“ (V.30)

Dabei ist Paulus gar nicht so schwach, wie er tut. Er beschreibt, was er alles um seines Glaubens erdulden musste: Mühe, Arbeit, Hunger, Verfolgung, Todesnot, Folter,… Um das alles zu ertragen, braucht man sehr viel Kraft. Sehr viel Ausdauer. Einen sehr großen Glauben. Ich will mich jetzt mal meiner Schwachheit rühmen: Ich könnte das alles nicht. Ich wäre zu schwach dazu…

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2 Gedanken zu „2. Korinther 11, 16-33 – Angebliche Schwachheit“

  1. Ich verstehe den Bibeltext so, dass Paulus einen Unterschied zwischen seiner Person und der Kraft macht, die aus seinem Glauben resultiert. Aus seiner Sicht hat er gar nichts getan, das war alles Gottes Werk. Gott hat ihm Stärke geliehen, damit er alles ertragen kann.

    1. Ja, seh ich genau so. Die Frage ist dann nur, warum Gott gerade Paulus diese Kraft in der Schwachheit geschenkt hat. Und das hat sicher mit dem Vertrauen und Glauben zu tun, den Paulus hatte. Um so glauben zu können musste er auf eine andere Art sehr stark sein, sehr mutig sein, sehr radikal sein, …

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