1. Thessalonicher 4, 1-12 Anerkennend und herausfordernd

Schön wie anerkennend und doch zugleich auch herausfordernd Paulus hier von Heiligung spricht. Er spricht zum einen davon, dass die Thessalonicher schon so leben wie es Gott gefällt (V.1) und dass sie bereits in brüderlicher Liebe miteinander umgehen (V.10). Zugleich ermutigt er sie, „darin immer vollkommener“ (V.1) zu werden. Das ist sehr ausgewogen und angemessen.

Paulus erliegt nicht der Gefahr nur die Moralkeule zu schwingen, indem er nur auf das hinweist, was zu einem guten Leben als Christ noch fehlt. Er erliegt aber auch nicht der gegenteiligen Gefahr, alles schön zu reden und und die Empfänger zur Bequemlichkeit und Passivität zu verführen. So müsste auch heute Ermutigung aussehen: auf der einen Seite anerkennend und auf der anderen Seite herausfordernd.

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