1. Petrus 3, 13-17 – sanftmütige Mission

Das gefällt mir: „Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmut und Gottesfurcht.“ (V.15-16a) So manches mal hat Mission mit Angst, Druck und großartigen Versprechungen zu tun – und zwar sowohl gegenüber denen, die missioniert werden sollen, als auch gegenüber denen, die missionieren sollen.

Petrus beschreibt hier eine sehr zurückhaltende Art, seinen Glauben zu bekennen. Nicht anderen den Evangeliumsknüppel überziehen, sondern voller Überzeugung und in Gottesfurcht meinen Glauben leben. Und wenn jemand interessiert ist, dann in Sanftmut (auch da gehört der Mut dazu!) von seiner Hoffnung reden. Wohlgemerkt: Hoffnung! Nicht in dem Sinn: Ich bin Christ und ich weiß alles besser, sondern: Ich folge diesem Jesus und er erfüllt mein Herz mit Hoffnung.
Bibeltext

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Ein Gedanke zu „1. Petrus 3, 13-17 – sanftmütige Mission“

  1. „Nicht anderen den Evangeliumsknüppel überziehen, sondern voller Überzeugung und in Gottesfurcht meinen Glauben leben. “
    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es meist viel mehr bringt, wennman seinen Glauben einfach lebt, als wenn man andere mit dem Evangelium „erschlägt“… Die meisten Menschen schreckt man mit dem „Evangeliumsknüppel“ eher ab, als das man sie gewinnt. Es mag zwar auch Leute geben, denen man das Evangelium ganz direkt und unverblümt sagen muss, aber die meisten Leute werden denke ich von alleine neugierig, wenn man seinen Glauben ehrlich und offen lebt.
    Ich selber bin auch zum Glauben gekommen, in dem ich gesehen habe, wie andere ihren Glauben gelebt haben…

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