1. Korinther 15, 14-44 – Ein armseliger Same

Was mir heute bei diesem Text ganz neu aufgefallen ist, ist die Andersartigkeit und Herrlichkeit mit der Paulus die leibliche Auferstehung beschreibt. Er sagt, dass nicht einfach der bestehende Leib wieder hergestellt wird, sondern dass der Leib in einer neuen Gestalt wieder auferstehen wird.

Der Vergleich den er bringt macht das sehr schön deutlich: Es ist wie bei einem Samenkorn das man einpflanzt, das stirbt und das dann in neuer Gestalt wieder lebendigt wird. Man kann aus dem Samenkorn kaum ablesen, wie die Pflanze später einmal aussehen wird. Sie wird viel herrlicher und schöner sein, als so ein einzelnes Samenkorn. Und doch entsteht das Neue gerade aus diesem Samenkorn und ist irgendwie immer noch identisch mit ihm. Der Vergleich macht auch deutlich, warum die Jünger damals solche Schwierigkeiten hatten, den auferstandenen Jesus wieder zu erkennen. Es war derselbe und doch irgendwie ganz anders.

So wie bei einem Samenkorn wird es mit der Auferstehung sein: „Man säht etwas Armseliges – und es entsteht etwas ungeheuer Kraftvolles.“ (V.43 nach der Übersetzung von Fabian Vogt). Ich finde Gott hat schon unsere irdischen Körper ziemlich genial gemacht, wie genial wird es dann erst man im Himmel sein!

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