1. Johannes 5, 5-13 Wer den Sohn hat

Gegen Schluss seines Briefes hält Johannes noch einmal das Wesentliche fest: Es geht um Jesus Christus, der wirklich Mensch wurde und wirklich Gottes Sohn war. Gegenüber einer Verflüchtigung des Menschgewordenen ins innerlich-esoterische oder zu einer philosophisch-abstrakten Idee betont Johannes, dass der Sohn Gottes wirklich am Kreuz für uns gestorben ist. Nicht nur in der Taufe (dafür steht das Wasser) sondern auch am Kreuz (dafür steht das Blut) war Jesus Christus der Sohn Gottes.

Auch uns heute hilft es wenig an eine abstrakte Idee des Göttlichen zu glauben oder auf esoterische Weise auf einen göttlichen Lichtfunken in uns zu hoffen. Was zählt ist der Glaube an Jesus Christus. Er hat tatsächlich gelebt, ist über diese Erde gegangen, wurde gekreuzigt und ist auferstanden. Er war ein konkret fassbarer Mensch und keine abstrakte Idee. Johannes sagt es knapp und deutlich: „Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.“ (V.12)

| Bibeltext |

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